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Leiter Konzernkommunikation
Tel: +43 (1) 531 23-73973
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Dipl.-Ing. Isabella Kossina, MBA
Konzern-Nachhaltigkeits-
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Tel.: +43 (1) 531 23-74090
Innovationen
Von der Idee zur Innovation
Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, beteiligen sich die Wiener Stadtwerke an Entwicklungs- und Forschungsprojekten. Das Spektrum reicht dabei von neuen Verfahren im Bereich regenerativer Energien über Smart Grid bis hin zur Schaffung einer barrierefreien Infrastruktur.
Auch wenn bei den Wiener Stadtwerken bislang keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert, sind wir in nationale und internationale Forschungsvorhaben eingebunden. Diese werden meist von den MitarbeiterInnen in den jeweiligen Fachabteilungen verantwortet. Synergien werden durch eine Arbeitsgruppe Forschung, Technologie und Innovation gefördert.
Erneuerbare Energien und Smart Grid
Wien Energie widmet sich im Rahmen mehrerer Projekte zentralen Fragestellungen der Stromverteilung und Energiewirtschaft:
SmartGrid-Investor: Modellierung des Investitionsbedarfes von Smart Grid-Lösungen für verschiedene Dezentralisierungsgrade des österreichischen Energiesystems bis 2050.
Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria: Klärung, welche Projekte zukünftig gefördert werden sollen, um eine bessere Verteilung des eingespeisten Stroms zu erreichen. Ergebnis soll eine Roadmap für die Einführung von Smart Grids in Österreich sein.
GreenNet-Incentives: Entwicklung von Anreizen für die Einbindung erneuerbarer Energieformen in Stromnetze.
ADRES – Autonome Dezentrale Regenerative Energie- Systeme: Ziel ist eine Steuerung der Verbrauchsstellen nach dem Erzeugungsoptimum, um so den Einsatz von
Spitzenlastkesseln zu senken und Schwankungen im Netz zu verringern.
IMSOLVES: Erforschung der technischen Voraussetzungen für eine optimale Integration von dezentralen Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energieträger in Niederspannungsnetzen.
E-Mobility
Die Konzernbereiche Energie und öffentlicher Verkehr beteiligen sich an mehreren Pilotvorhaben zu Elektro-Mobilitität (e-mobility):
KOFLA: Das Projekt "Kooperatives Fahrerunterstützungssystem für optimiertes Lademanagement von elektrischen Fahrzeugen" untersucht die Auswirkung der NutzerInnenbedürfnisse und der Infrastruktur auf die e-Mobilität. Mehr
emporA: Das Projekt führt österreichische Leitbetriebe aus Fahrzeugindustrie, Infrastrukturtechnologie, Energieversorgung und Wissenschaft zusammen, um in Entwicklung befindliche bzw. neue Teilsysteme in innovative Gesamtsysteme für Elektromobilität zu integrieren. Das Projekt soll dabei die NutzerInnenorientierung und die internationale Abstimmung fördern. Mehr
Modellregion „e-mobility on demand“: In dem Modellprojekt „e-mobility on demand“ entwickeln die Wiener Stadtwerke gemeinsam mit PartnerInnen aus Wirtschaft und Forschung die Voraussetzungen für ein flächendeckendes E-Mobilitätsangebot für den Großraum Wien. Ziel ist es, wesentliche Komponenten eines nutzungsorientierten E-Mobilitätsangebots zu erproben. Dabei sollen individuelle e-mobität (mit e-Autos und e- Bikes) eng mit den Öffis verknüpft werden. Dies soll mit Carsharing und einer Smart Card erreicht werden. Das übergeordnete Ziel ist, den Anteil des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen und die Elektromobilität nicht als dessen Alternative, sondern als Ergänzung dazu zu etablieren. Das Modellprojekt ist Teil der mit der Stadt Wien gestarteten Initiative „Smart City Wien“.
ÖPNV-Technik und Services
Die Wiener Linien sind unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:
InfraGuidER – Infrastructure Guidelines for Environmental Railway Performance: Die Umweltrelevanz einzelner Prozesse im Eisenbahnbau und die damit verbundenen Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten sollen erforscht und bewertet werden. Mehr
Mobi-Kid: Durch stationäre, kindgerechte Informationen (Fahrplan, Stationsnamen, Wegbeschreibungen etc.) und Kommunikationsmöglichkeiten (Sprechstelle etc.) auf Augenhöhe von Kindern sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen sollen bei Kindern die Hürden zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beseitigt werden. Mehr
MofA – Mobilität für Alle: Im Rahmen des Projekts wir eine Studie erstellt, die die Grundlage für die Planung barrierefreier Vorplätze und Zugangsbereiche sowie einer barrierefreien Infrastruktur im öffentlichen Personennahverkehr schaffen soll. Mehr
fractINSPECT: Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines optischen Schienenscanners, mit dem Anomalien und Fehler an der Schienenoberfläche einfach erkannt werden können. Dies ermöglicht frühzeitig einzugreifen, um Schienenbrüche zu verhindern und die Lebensdauer der Schienen zu erhöhen. Mehr
ÖFRU - Vom Ökologischen Fußabdruck zum Ressourcen- und Umweltmanagement am Beispiel der Wiener Linien - Ökologischer Fußabdruck der U2 Verlängerung.
Ziel des ersten Projektteils ist, die beiden technischen Verkehrssysteme "U-Bahn" und "motorisierter Individualverkehr (MIV)" mit Hilfe des Bewertungsindikators "Ökologischer Fußabdruck" zu vergleichen. Als Bezugseinheit dient der auf einen Personenkilometer normierte Ökologische Fußabdruck der beiden Transportleistungen. Gegenstand der Untersuchung ist die neu gebaute Verlängerung der Wiener U-Bahnlinie 2 von Station "Schottentor" bis "Seestadt" sowie ein MIV-Referenzsystem mit der gleichen Transportleistung. Mehr
Beschäftigungseffekte der U2-Verlängerung Stadion-Aspernstraße: Von der TU Wien, dem WIFO und Joanneum Research wurden die wirtschaftlichen Auswirkungen der U2-Verlängerung von Stadion nach Aspernstraße ermittelt. Der Fokus wurde dabei auf die Beschäftigungs- und regionalwirtschaftlichen Effekte in der Bauphase gelegt: Bei einer Gesamtinvestition von 1,4 Mrd. Euro würde eine Wertschöpfung von 3,8 Mrd. Euro erzielt. Davon blieben 83 Prozent in Österreich. Vor allem die Wiener Wirtschaft profitierte stark. Laut Projektergebnissen wirkt sich der U-Bahn-Ausbau auch beschäftigungsmäßig positiv aus. Rund 17.000 Menschen pro Milliarde Auftragssumme finden Beschäftigung. Im Vergleich dazu waren es nur 11.000 Beschäftigte pro Milliarde im Straßenbau.





