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Klimawandel & Klimaschutz

Das Klima schützen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Ihm zu begegnen erfordert ein Umdenken auf globaler, nationaler und kommunaler Ebene. Die Wiener Stadtwerke wollen dazu aktiv beitragen.

Überschwemmungen, Orkane und Hitzewellen – die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher zu erkennen. Die globale Erwärmung hat massive Auswirkungen auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und auch die Wirtschaft. So kommt zum Beispiel der 2006 veröffentlichte „Stern-Report“ zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel jedes Jahr volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 5 bis zu 20 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung verursachen wird, während die Kosten der Gegenmaßnahmen nur etwa 1 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts pro Jahr beanspruchen würden.

Die wesentliche Ursache des Klimawandels ist die Verstärkung des globalen Treibhauseffektes durch menschliche Aktivitäten. Im Vordergrund stehen hier die Verbrennung fossiler Energieträger, die landwirtschaftliche Produktion (Viehhaltung, Reisanbau) sowie die Abholzung der tropischen Regenwälder (Landnutzungsänderung). Insbesondere geht es um die Emissionen an Kohlendioxid (CO2), Methan, Lachgas und Ozon.

Globale Erwärmung so gering wie möglich halten

Der Klimawandel wird unsere Welt verändern. Doch das Ausmaß dieser Veränderung hängt davon ab, wie wir auf den Klimawandel reagieren. Der UN-Klimarat IPCC  geht davon aus, dass es am Ende des Jahrhunderts in Bodennähe zwischen 0,9 bis 5,4 Grad wärmer sein wird als heute. International hat man sich darauf geeinigt, den Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad zu begrenzen, da ab dieser Grenze der Klimawandel gefährliche Folgen haben wird. Einer Studie der Vereinten Nationen zufolge ist das 2 Grad-Ziel nur noch schwer realisierbar, denn weltweit steigen die Treibhausgasemissionen weiterhin an.

Auf internationaler Ebene wurde bereits 1992 auf dem Erdgipfel in Rio die Klimakonvention verabschiedet, in der konkrete Schritte für einen weltweiten Klimaschutz benannt wurden. In Kyoto wurden dann 1997 erstmals rechtsverbindliche Verpflichtungen zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen vereinbart.

Neben diesen Klimaabkommen gibt es weitere internationale Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Millenniumsziele der Vereinten Nationen (UN) und der UN Global Compact, zu dessen zehn Prinzipien sich auch die Wiener Stadtwerke bekannt haben. Mehr zum Klimawandel und zu Klimaschutz auf globaler Ebene erfahren Sie hier.

Der Klimawandel in Österreich

Auch in Österreich sind die Folgen des Klimawandels wie etwa das Abschmelzen der großen Gletscher nicht mehr zu übersehen. Als Beitrag zum Klimaschutz hatte sich Österreich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, die eigenen Klimagasemissionen bis 2012 um 13 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 zu senken.  Dieses Ziel wurde nicht erreicht, so dass Österreich rund 70 Millionen Tonnen CO2-Emissionen ausgleichen musste. Mehr zum Klimawandel & Klimaschutz in Österreich erfahren Sie hier.

Wie Wien das Klima schützt

Bereits vor der Verabschiedung der nationalen Klimastrategie hat die Stadt Wien im Jahr 1999 ihr erstes Klimaschutzprogramm KliP für den Zeitraum bis 2009 verabschiedet. In der Fortschreibung des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) wurden die Ziele und Maßnahmen bis 2020 beschlossen. Bei diesem Programm tragen die Wiener Stadtwerke als regionaler Versorger eine ganz besondere Verantwortung. Mehr zum Klimawandel & Klimaschutz in Wien erfahren Sie hier.

Klimabilanz der Wiener Stadtwerke

Unsere Klimabilanz wird von dem Betrieb unserer Kraftwerke geprägt. Hier richten wir uns nach der Wärmenachfrage unserer KundInnen und den Preisen an den Strommärkten. Diese Zusammenhänge und aktuellen Werte sind unter Klimabilanz beschrieben.