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Konzernkommunikation:
Mag. Robert Hierhold
Leiter Konzernkommunikation
Tel: +43 (1) 531 23-73973
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Dipl.-Ing. Isabella Kossina, MBA
Konzern-Nachhaltigkeits-
beauftragte
Tel.: +43 (1) 531 23-74090
Vielfalt
Vielfalt als Ressource
Die Unterschiedlichkeit von Lebens- und Berufserfahrung, bei Sichtweisen und Werten, ist für die Wiener Stadtwerke eine Bereicherung, denn sie steigert unsere Kompetenzen beispielsweise im Umgang mit unseren KundInnen. Gleichzeitig sind für uns Toleranz und Chancengleichheit wichtige Werte, für die wir auch aus ethischer Überzeugung eintreten. Deshalb gehen wir entschlossen gegen jede Form von Diskriminierung vor – sei es aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, des Alters oder einer Behinderung. Ebenso setzen wir uns aktiv für Integration und Chancengleichheit ein.
Eine Grundfeste unserer Unternehmenskultur ist der Grundsatz der Gleichheit der Rechte aller Menschen. Jede benachteiligende Differenzierung von Personen oder Gruppen innerhalb einer Gemeinschaft, die ohne sachliche Rechtfertigung vorgenommen wird, wird als intolerabel abgelehnt. Die Gründe für Diskriminierung in unserer Gesellschaft sind vielfältig, dazu zählen etwa Behinderung, Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft oder familiäre oder soziale Verhältnisse.
Antidiskiminierung und Anti-Mobbing
Die Wiener Stadtwerke wenden sich energisch und aktiv gegen jede Form der Diskriminierung. In unserem Unternehmen müssen Menschen gleicher fachlicher und persönlicher Qualifikation in Bezug auf Fortbildung und Personalentwicklung, Beschäftigungsbedingungen und Entlohnung gleichwertig behandelt werden. Diese Grundsätze haben wir in unserem Antidiskriminierungshandbuch niedergelegt.
Beispielsweise wird in der BetriebsbeamtInnenschule der Wiener Linien das Thema „Antidiskriminierung und Mobbing“ im Rahmen des Dienstrechtsvortrages mitbehandelt. Auch im Schulungs- und Ausbildungszentrum finden dazu entsprechende Veranstaltungen statt.
Vorbildfunktion der Führungskräfte
Damit Diskriminierung im Unternehmen auf keiner Ebene toleriert wird, müssen vor allem die Führungskräfte ihrer Vorbildfunktion nachkommen. Deshalb ist die Gleichbehandlung explizit Teil der Führungsgrundsätze:
„Bei der Behandlung der MitarbeiterInnen machen wir in unserem Unternehmen keine Unterschiede, unter anderem nicht aus Gründen des Geschlechts, der Religion und der Herkunft. Alle MitarbeiterInnen mit den gleichen erforderlichen Voraussetzungen haben die gleichen Chancen.“
Auszug aus den Führungsgrundsätzen der Wiener Stadtwerke
Gleichbehandlung von Männern und Frauen
Die Wiener Stadtwerke sehen die Gleichbehandlung von Frauen und Männern als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Unternehmenskultur. So sind die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, um damit die Grundsätze von „Gender Mainstreaming“ und insbesondere die „Gleichbehandlung“ im täglichen Arbeitsablauf der Wiener Stadtwerke fest zu verankern. Mehr ...
Mehr Frauen in Verantwortung
In vielen Geschäftsfeldern der Wiener Stadtwerke arbeiten traditionell mehr Männer als Frauen. Dies gilt vor allem für den handwerklichen Bereich, in dem rund zwei Drittel der Belegschaft der Wiener Stadtwerke tätig sind. In den letzten Jahren konnte der Frauenanteil durch verschiedene Förderprogramme zwar erhöht werden, er liegt aber immer noch deutlich unter unseren angestrebten Zielen. Mehr ...
Erfahrung älterer MitarbeiterInnen nutzen
Die Wiener Stadtwerke empfinden ältere MitarbeiterInnen aufgrund ihrer Erfahrung als Bereicherung. Um sie im Konzern zu halten, unternehmen wir verschiedene Maßnahmen zur Weiterqualifikation, Arbeitsorganisation und Gesundheitsförderung. Ein gutes Beispiel für die gelungene Integration von älteren MitarbeiterInnen stammt aus dem Bereich des Fahrdienstes. Hier haben wir eine Qualitätssicherung eingeführt, in der ältere FahrerInnen beschäftigt werden, die aus gesundheitlichen Gründen ihrer bisherigen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können. Von dieser Lösung profitieren beide Seiten. Für das Unternehmen geht die Erfahrung der älteren MitarbeiterInnen nicht verloren und die MitarbeiterInnen werden in Arbeitsfeldern/-bereichen eingesetzt, in denen ihre langjährige Erfahrung genutzt werden kann.
Unser Engagement für ältere Beschäftigte spiegelt sich auch in der Altersstruktur wieder. 2010 lag das Durchschnittsalter unserer Beschäftigten bei 41,9 Jahren (Vorjahr: 42,0 Jahre). Besonders stolz sind wir aber auf die lange durchschnittliche Dienstzugehörigkeit unserer MitarbeiterInnen und die niedrige Fluktuationsrate.
Dienstzugehörigkeit unserer MitarbeiterInnen und Fluktuationsrate
| 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 |
Dienstzugehörigkeit in Jahren (Mittelwert) | 15,8 | 15,9 | 16,5 | 16,4 | 16,2 | 15,9 |
Fluktuationsrate Wiener Stadtwerke (Mittelwert) | 6,0% | 6,6% | 6,5 % | 5,3 % | 4,5 % | 5,2 % |
Mehr zu unserer Altersvorsorge erfahren Sie hier.
Menschen mit besonderen Bedürfnissen stärker einbinden
Ab einer Betriebsgröße von 25 Beschäftigten haben Arbeitgeber eine Behindertenquote von mindestens 4 Prozent zu erfüllen. Unternehmen, welche dieser Beschäftigungspflicht nicht oder nur unzureichend nachkommen, müssen für jeden nicht besetzten Platz eine Ausgleichstaxe an das Bundesministerium für Soziales und KonsumentInnenschutz zahlen.
Die Wiener Stadtwerke sind bestrebt, Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Zugang zur Beschäftigung zu ermöglichen. Leider ist es uns aufgrund tätigkeitsbezogener Gesundheitsanforderungen jedoch nur teilweise möglich, Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu beschäftigen. Zudem sind wir auch bestrebt, die Weiterbeschäftigung von MitarbeiterInnen mit erlittenen gesundheitlichen Einschränkungen möglichst sicherzustellen, wodurch manche potenziell für Menschen mit besonderen Bedürfnissen geeignete Tätigkeiten durch ältere MitarbeiterInnen ausgeübt werden.
Die Friedhöfe Wien GmbH beschäftigen insgesamt zehn MitarbeiterInnen mit besonderen Bedürfnissen in den verschiedenen Abteilungen und Friedhöfen, der Großteil davon am Wiener Zentralfriedhof. Die Wiener Linien beschäftigen derzeit 179 Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
In der Telefonzentrale von Wien Energie wurde in 2009 ein vierter Arbeitsplätz für Menschen mit besonderer Sehschwäche eingerichtet. Diese Plätze sind mit Braillezeile bzw. spezieller Software ausgestattet. Derzeit absolvieren bei Wien Energie Wienstrom in Zusammenarbeit mit dem Bundes-Blindenerziehungsinstitut insgesamt sechs Personen ihre Ausbildung zum Telefonisten bzw. zur Telefonistin. Auch in der Telefonzentrale der Wiener Linien wird ein blinder Mitarbeiter beschäftigt.
Auch wurden die Tauglichkeitsbestimmungen der Wiener Linien auf deren Initiative hin für die Bediensteten im Fahrdienst der Straßenbahn und U-Bahn sowie für die StationswartInnen geändert. Nun wird nicht mehr pauschal auf einen bestimmten Grad (30 %) der Behinderung abgestellt, sondern individuell aufgrund der Art der Behinderung beurteilt. Zudem wird das Tragen von Hörgeräten, allerdings nur bei entsprechendem HNO-fachärztlichen Gutachten, zugelassen.

