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Kulturgüter

Architektonisch und kulturell wertvolle Bauwerke

Im Besitz der Wiener Stadtwerke sind einige der bedeutendsten Bauten Wiens, wie etwa die Bahnhöfe und Brücken der Wiener Stadtbahn, die Müllverbrennungsanlage Spittelau und das Umspannwerk Favoriten.

Diese Kulturgüter werden von uns, zum Teil mit einem erheblichen finanziellen Aufwand, behutsam gepflegt und Instand gehalten. Dabei sind auch die unterschiedlichen Anforderungen seitens des Denkmalschutzes und der Barrierefreiheit in Einklang zu bringen.

Die Wiener Stadtbahn – ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk

Foto: Station Hietzing
Station Hietzing

Die Wiener Stadtbahn gehört zu den bedeutendsten Verkehrsbauten des 19. Jahrhunderts. Sie ist das einzige Bauwerk dieser Art und Ausdehnung, das nach einem einheitlichen Gestaltungsprinzip konzipiert ist und Stationen, Hochstrecken und Brücken umfasst. Entworfen wurden diese von Otto Wagner, einem der einflussreichsten Architekten und Städtebauer der damaligen Zeit. Er entwarf ungewöhnlich geformte Haltestellen im Jugendstil: einen Grundtypus für Hochbahnstationen und einen für Tiefbahnstationen. Beide ließen sich flexibel an die Erfordernisse der Streckenführung anpassen.

Der überwiegende Teil der Stationen Otto Wagners ist bis heute in den regulären U- und S-Bahn-Betrieb integriert. Dafür wurden sie von uns generalsaniert und behutsam an die modernen Anforderungen (Sicherheit, Barrierefreiheit, Fahrgastzahlen) angepasst. Insgesamt stehen rund 50 Stationsgebäude, Brücken und Straßenbahnhöfe im öffentlichen Verkehrsnetz der Wiener Linien unter Denkmalschutz. Die Stationen werden laufend mit Unterstützung des Bundesdenkmalamtes Instand gehalten und zum Teil restauriert. 2011 wurde mit der Revitalisierung der Otto-Wagner-Stationen auf der Linie U6 begonnen. Nach der Generalsanierung der Station Josefstädter Straße und der Modernisierung der Station Burggasse startet im Sommer die Generalsanierung der Station Alser Straße. Bis 2019 werden auch die Stationen Währinger Straße (2016/17) und Nußdorfer Straße (2018/19) revitalisiert.

Foto: Station Alser Strasse
Station Alser Strasse

Das Prinzip der Einzigartigkeit und Einheitlichkeit der Stationen und Brücken wurde später auf die Architektur der U-Bahn übertragen. Im Jahr 1970 haben zwei Architektenteams die Ausschreibung der Wiener Linien gewonnen und als „Architektengruppe U-Bahn“ 28 Stationen der U1 und U4 gestaltet. Diese bestimmen bis heute das Bild des Grundnetzes. Die Linie U1 wurde 1977 sogar in New York vom Cooper-Hewitt-Museum im Rahmen der Ausstellung „Untergrundbahnen der Welt“ präsentiert.

Foto: Wiener Straßenbahnmuseum
Verkehrsmuseum Remise

Remise - Verkehrsmuseum der Wiener Linien

Die Geschichte des öffentlichen Verkehrs in Wien wird im Verkehrsmuseum Remise vorgestellt. Historisch und technisch wertvolle Originalstraßenbahnen und Busse laden zur Zeitreise ein. Aktuell umfasst die Ausstellung  40 historische Fahrzeuge, einen begehbaren U-Bahn-Wagen und einen Fahrsimulator. Das Gebäude wurde 1901 errichtet und diente lange als Straßenbahn-Remise. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Wiener Linien

Die Spittelau: Hundertwassers Symbiose von Technik und Kunst

Foto: Die Müllverbrennungsanlage Spittelau
Die Müllverbrennungsanlage Spittelau

Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist ein Beispiel für eine harmonische Symbiose von Technik, Ökologie und Kunst. Nach einem Großbrand 1987 musste die Anlage wieder aufgebaut werden. Dabei wurde sie mit einer damals hochmodernen Entstickungs- und Dioxinzerstörungsanlage ausgerüstet. Zugleich präsentierte der in Wien geborene Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928 - 2000) sein einzigartiges Konzept für die völlig neuartige Gestaltung eines Industriebauwerks. Ihre einzigartige Fassade hat die Spittelau zu einem markanten Teil des Stadtbildes gemacht und hat auch international für Aufsehen gesorgt.

Die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Müllverbrennungsanlage war zugleich der Anfang unseres Engagements in der Kunst- und Kulturszene. Im Foyer der Unternehmenszentrale von Wien Energie Fernwärme organisieren wir seither in enger Zusammenarbeit mit renommierten KünstlerInnen regelmäßig Ausstellungen.  Welche Ausstellung gerade zu sehen ist, finden Sie auf den Kunst&Kultur-Seiten von Wien Energie.

Weiters findet hier auch regelmäßig die Gratisbuch-Aktion „Eine STADT. Ein BUCH.“ statt. Hier lesen literarische Größen wie u. a. Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertész oder T.C. Boyle. Mehr dazu auf den Seiten von einestadteinbuch.at.

Das Umspannwerk Favoriten – eine architektonische Meisterleistung

Foto: Umspannwerk Favoriten
Umspannwerk Favoriten

Auch das Umspannwerk in Favoriten gehört zu den herausragenden Bauwerken der Wiener Stadtwerke. Das vom Architektenpaar Eugen Kastner und Fritz Waage von 1928 bis 1931 errichtete Gebäude gilt bis heute als architektonische Meisterleistung.

„Das Umspannwerk repräsentiert … eine Zeitstimmung, die selbstbewusst die Errungenschaften einer im sozialen und technischen Aufbau befindlichen Großstadt, der modernen Industriegesellschaft schlechthin demonstriert. Die dabei benützten monumentalisierenden Kuben und Zylinder, Quader und auskragenden ‚Kommandobrücken’, also die insgesamt gegebene ‚Maschinenästhetik’, sind eine beachtliche Verbindung expressiver und ‚sachlicher’ Tendenzen. Die schwierige Vorgabe des dreieckigen Grundstücks scheint diese Form der Kreativität geradezu beflügelt zu haben.“

Mehr dazu auf den Seiten des Architekturzentrum Wien.

Weltweit erstes Bestattungsmuseum

Die Bestattung Wien betreibt das weltweit erste Bestattungsmuseum, das bereits 1967 gegründet wurde.

Foto: Bestattungsmuseum
Kleiner Fourgon für Pferdebespannung

2014 ist das Bestattungsmuseum aus dem 4. Bezirk in ein neues Gebäude am Wiener Zentralfriedhof übersiedelt. Hier können sich BesucherInnen zum Wiener Trauerzeremoniell, dem Wiener Bestattungswesen, aber auch zu den Wiener Friedhöfen und den Eigenheiten des „Wiener Totenkults“ informieren.

Auf 300 Quadratmetern wird ein thematischer und zeitlicher Bogen über die Bestattungs- und Friedhofskultur gespannt – von Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Interaktive und multimediale Inhalte ermöglichen es den BesucherInnen sich auf 13 Monitoren Videos, beispielsweise vom Begräbnis Kaiser Franz Josephs 1916, anzusehen und sich die zurzeit beliebtesten Lieder für Bestattungen anzuhören. Weitere Informationen und Öffnungszeiten des Bestattungsmuseum finden Sie auf www.bestattungsmuseum.at.

 

Historische Bauwerke auf den Friedhöfen von Wien

Rinnböck-Kapelle auf dem Friedhof Simmering

Friedhöfe sind eine wahre Fundgrube an architektonischen und historischen Sehenswürdigkeiten, siehe etwa die mehr als 140 Jahre alten Gruftarkaden auf dem Hernalser Friedhof. Einer der bedeutendsten Friedhöfe Europas ist der Wiener Zentralfriedhof. Um dessen Schätze besser erlebbar zu machen, bieten die Bestattung und Friedhöfe Wien die kostenlose ARTOUR-App (erhältlich bei Google Play sowie im Apple App Store). Mit dieser App, die im Rahmen eines gleichnamigen EU-Projekts entwickelt wurde, können die BesucherInnen den Zentralfriedhof nun mit einer virtuellen Führung erkunden.

Die Rinnböck-Kapelle auf dem Friedhof Simmering wurde 1869 im Auftrag von Josef Rinnböck, einem Simmeringer Unternehmer und Gemeinderat, als Familiengrab errichtet. Die im neugotischen Stil gestaltete historische Kapelle wurden in den Jahren 2011/12 von den Friedhöfen Wien aufwändig renoviert.

Fotomarathon 

Ein ganzes Jahr lang waren FotografInnen jeden Alters - ganz gleich ob Hobby- oder ProfifotografIn - aufgerufen besondere Perspektiven, Stimmungen oder Momente auf den Friedhöfen in Wien einzufangen. Der 2014 durchgeführte Fotomarathon sollte insbesondere darauf aufmerksam machen, dass die 46 Friedhöfe in Wien mehr sind als nur Begräbnisstätte. Sie beherbergen kulturelle Baudenkmäler, sind Lebensraum für unzählige Tierarten und dienen der Bevölkerung als Erholungsraum. Die Siegerfotos finden Sie hier.

Energie-Kurzfilmwettbewerb

Jedes Jahr ruft Wien Energie FilmemacherInnen dazu auf, Konzepte für dreiminütige Kurzfilme zum Thema Energie einzureichen, von denen die fünf besten mit einem Produktionsbudget von 3.000 Euro umgesetzt werden. Alles ist erlaubt: Von Animationen über Trickfilme bis hin zu Digital Art. Die entstandenen Filme werden jedes Jahr beim Abschlussevent - der Night of the Light - präsentiert. Mehr Informationen sowie die Kurzfilme des Wettbewerbs finden Sie unter nightofthelight.at.