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Kulturengagement
Kulturelle Vielfalt fördern
Ein Schwerpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements liegt in der Förderung der kulturellen Vielfalt. Deshalb unterstützen wir unter anderem das MuseumsQuartier, das Wien Museum, die Wiener Festwochen und die Opernwerkstatt.
Vor allem die Holding des Wiener Stadtwerke-Konzerns engagiert sich stark im Bereich des Kultursponsorings. Dabei sollen alle von uns gesponserten Institutionen und Veranstaltungen einen klaren Bezug zur Stadt Wien haben, also entweder in Wien stattfinden oder für die WienerInnen von besonderer Bedeutung sein. Wir wollen so zur hohen Lebensqualität in Wien beitragen. Darüber hinaus sollen die Kulturveranstaltungen die Werte vermitteln, für die auch die Wiener Stadtwerke stehen.
Förderung junger Kreativer im MuseumsQuartier
Seit seiner Eröffnung 2001 sind wir Partner und Generalsponsor des MuseumsQuartiers. Das MuseumsQuartier ist der achtgrößte Kulturbezirk der Welt. Mitten im Zentrum der Stadt vereinigt es große Kunstmuseen wie das Leopold Museum oder das MUMOK (Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien) mit zeitgenössischen Ausstellungsräumen und Künstlerateliers. Die Wiener Stadtwerke unterstützen in erster Linie die Künstlerstudios des „quartier 21“. Dabei handelt es sich um eine Trägerstruktur für viele kleine und mittelgroße Kulturinitiativen.
„Dank der Wiener Stadtwerke war es möglich, über 40 verschiedenen Initiativen die Möglichkeit zu geben, in einem der größten Kulturkomplexe der Welt zu arbeiten und ihre Arbeit zu präsentieren. Dies bedeutet auch, den jungen Kreativen in Wien eine Chance zu geben. Die Wiener Stadtwerke denken auch in ihrer Kulturförderung an die Zukunft, sie schmücken sich nicht mit repräsentativer Kunst, sondern setzen Prozesse in Bewegung, die Morgen Früchte tragen.“
Wolfgang Waldner, Geschäftsführer des MuseumsQuartiers.
Die Geschichte der Stadt im Wien Museum
Seit Oktober 2005 sind die Wiener Stadtwerke Hauptsponsor des Wien Museums. Ausschlaggebend dafür war vor allem der starke Bezug des Museums zur Stadt. Mit einer Mischung aus Kunstsammlung und historischer Sammlung zeigt es Wiens Weg durch die Jahrhunderte. Das ist für die Wiener Stadtwerke interessant, weil die Geschichte der Stadt eng mit unserer eigenen verwoben ist. Hinzu kommt, dass das Wien Museum am Karlsplatz und damit direkt am Netz der Wiener Linien liegt. Dieser Wiener Wissensspeicher gewinnt immer mehr an Attraktivität und wurde sogar in das KundInnenbindungsprogramm aufgenommen.
Chance für junge Operntalente
Ein weiterer Schwerpunkt unseres Sponsoringprogramms liegt auf der Opernwerkstatt Wien. Hier erhalten junge MusikerInnen, BühnenbildnerInnen, StudentInnen und AbsolventInnen der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien die Chance, eine Oper in einem professionellen Umfeld zu erarbeiten und umzusetzen. Viele der so entdeckten KünstlerInnen haben mittlerweile an in- und ausländischen Opernbühnen Karriere gemacht.
Wiener Festwochen sorgen für anspruchsvolle Unterhaltung
Ebenfalls von uns als Kooperationspartner unterstützt werden die Wiener Festwochen. Das Kulturfestival ist ein bedeutender Teil des kulturellen Lebens in Wien und sorgt mit einem Programm aus Schauspiel und Musik jedes Jahr im Mai und Juni fünf Wochen lang für anspruchsvolle Unterhaltung. Die Eintrittskarten werden von den Wiener Linien als Fahrschein anerkannt.
Kabarett
Wien Energie engagiert sich für die Erhaltung der Wiener Identität im Kleinkunstbereich wie durch Stiftung des österreichischen Kabarettpreises im Jahr 1999 (damals noch „Karl“). Der höchstdotierte heimische Kabarettpreis wird seither jährlich vergeben. Zu den bisherigen Preisträger/innen zählen u. a. Andrea Händler, Roland Düringer, Werner Brix, Alf Poier, Lukas Resetarits, Andreas Vitásek, Klaus Eckel, Thomas Maurer und Victor Gernot.
Das Bild links zeigt die Übergabe des "Karl 2005" an Leo Lukas durch Thomas Irschik, damaliger Geschäftsführer der Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG (seit 1.3.2009 Kaufmännischer Geschäftsführer von Wien Energie Fernwärme).
Das Bild rechts zeigt Helmut Miksits (Geschäftsführer Wien Energie, seit 1.10.2007 Vorstandsmitglied für den Geschäftsbereich Energie im Wiener Stadtwerke-Konzern), Wolfgang Altmann (Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG) sowie Andreas Vitásek und die Gruppe maschek, die Preisträger des Jahres 2007.
Wienerlied und Jazz
Seit dem Jahr 2000 lädt das Wienerliedfestival „Wean hean.“ bekannte KünstlerInnen ein, sich mit dem Wienerlied auseinanderzusetzen. Wien Energie Fernwärme fördert zudem das jährliche Jazz Fest Wien und steuert das Fernwärme Open Air bei, das auf dem Müllbunkervorplatz der Müllverbrennungsanlage Spittelau stattfindet. Mit dem Fernwärme Wien Blues-Award werden zudem junge KünstlerInnen ausgezeichnet und finanziell unterstützt.
Im Wiener Energie Haus werden wechselnde Ausstellungen organisiert. Diese beschäftigen sich zum Beispiel mit verschiedenen Kulturkreisen und sollen zu einem grenzüberschreitenden Austausch beitragen. Die Ausstellungen zielen auf ein breites Publikum ab. Ihr Besuch ist kostenlos.
Kunst im öffentlichen Raum
Die Wiener Linien haben in mehreren Stationen öffentlichen Raum für Kunst zur Verfügung gestellt. Beispielsweise schuf der Bildhauer Adolf Frohner direkt unter dem Europaplatz in der Station Westbahnhof ein 40 Meter Kunstobjekt, in dem er sich mit der Evolution des Kontinents Europa auseinandersetzte. Eine kleine Übersicht zu den Kunstobjekten in den Stationen der Wiener Linien finden Sie auf der Webseite der Wiener Linien.
Auch für die neuen Stationen der U-Bahn-Linie U2 sind in Zusammenarbeit mit „Kunst im öffentlichen Raum“ (KÖR) neue interessante und Aufsehen erregende Kunstprojekte realisiert, so zum Beispiel im Jahr 2008 Ingeborg Strobls „ein Garten“. Mit ihrer Fassadenarbeit hat die Künstlerin ein Symbol für den Wert lokaler Lebensmittel, die Besonderheiten lokaler Pflanzen und die Kostbarkeit eines eigenen Nutzgartens inmitten der Stadt gesetzt.
WINFRA
Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens haben die Wiener Stadtwerke im Frühjahr 2009 den Wiener Stadtwerke- JournalistInnenpreis für urbane Infrastrukturprojekte – WINFRA – gestiftet. Er wird in den Kategorien Print, Hörfunk, TV und Internet verliehen. Ausgezeichnet werden JournalistInnen, die in ihren Beiträgen die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur (wie Energie, Personennahverkehr, Verkehr, Wasser, Kanal, Müll, Telekommunikation etc.) für die Lebensqualität im Großraum Wien vermitteln. Ausgewählt werden die zu prämierenden Beiträge von einer Jury unter dem Vorsitz von Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Österreichischen Umweltdachverbandes und einer der bekanntesten Fürsprecher für umweltgerechte und nachhaltige Infrastrukturprojekte.
Der WINFRA 2009 und ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro gingen an folgende Preisträger:
- Print: Barbara Mader, Kurier
- Hörfunk: Johann Groiss, Ö1
- TV: Norbert Fiala, ORF Wien
- Internet: Wien-Redaktion der APA, Gerald Mackinger,
Martin Fichter, Thomas Rieder - Sonderpreis der Jury 2009: Michael Fröschl, ORF Wien
Auszeichnungen für Kulturengagement
Die unabhängige „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ (IWK) vergibt seit 1989 jährlich den Österreichischen Kunstsponsoringpreis Maecenas. In Kooperation mit dem ORF werden Unternehmen und UnternehmerInnen für die Förderung von Kunstprojekten ausgezeichnet, die ohne ihre Unterstützung nicht hätten realisiert werden können. Im November 2007 erhielten die Wiener Stadtwerke diese Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Kunstsponsoring-Konzept“ für ihr Engagement als Generalsponsor des MuseumsQuartiers und der Opernwerkstatt.
Auch die Wiener Linien erhielten 2007 in der Kategorie „Kunst und Medien“ den Maecenas-Preis. Ausgezeichnet wurde die im Dezember 2006 eröffnete Medieninstallation „Pi“ in der Westpassage am Wiener Karlsplatz. Das 180 Meter lange Werk des kanadischen Künstlers Ken Lum besteht aus LED-Anzeigen hinter Spiegelglas, die laufend aktualisierte statistische Daten abbilden. Diese regen zum Schmunzeln an (verzehrte Schnitzel in Wien seit Jahresbeginn), stimmen aber auch nachdenklich (angefallene Müllmenge in Wien seit 1. Jänner).
Neben dem Kunstsponsoringpreis Maecenas haben wir eine Reihe weiterer Auszeichnungen für unser Engagement in Umwelt, Ausbildung und Gesellschaft erhalten. Mehr dazu hier.





