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Glossar

A
Audit

Ein Audit ist eine systematische unabhängige Überprüfung darauf, ob bestimmte, z. B. in Normen festgelegte, Kriterien erfüllt werden. Im Rahmen der Zertifizierung unterscheidet man Zertifizierungsaudit und Erneuerungsaudit. Das Zertifizierungsaudit ist die Überprüfung für die erstmalige Erlangung eines Zertifikats. Damit dieses gültig bleibt, muss es in regelmäßigen Abständen (alle zwei oder drei Jahre) erneuert werden, wofür ein Erneuerungsaudit durchzuführen ist.

B
Brennstoffausnutzung

Quotient aus bereitgestellter Menge und dafür eingesetzter Energie KWK (Kraft-Wärme-Kopplung).

Brundtland-Report

Von der UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) 1987 veröffentlichter Bericht „Our Common Future“ – „Unsere gemeinsame Zukunft“. Der Bericht untersuchte u. a., wie damals getrennt betrachteten Ziele sozialer und ökonomischer Entwicklungspolitik und Umweltschutz gemeinsam berücksichtigt werden können. Man gelangte zu der Erkenntnis, dass in Volkswirtschaften bestimmte soziale, ökonomische und ökologische Niveaus nicht unterschritten werden dürfen, weil ansonsten die Ziele in den anderen Bereichen nicht erreicht werden können. Diese Erkenntnis mündete in das Leitbild der „Nachhaltigen Entwicklung“, das in dem Bericht erstmals formuliert wird.

C
CO2

Kohlendioxid

Vom Menschen verursachte Emissionen an CO2 entstehen vor allem bei der Verbrennung von Brennstoffen wie Kohle, Öl und Erdgas, aber auch von nachwachsenden Energieträgern wie Biogas, Holz oder Raps. CO2 aus nicht erneuerbaren Ressourcen ist klimaschädlich, weil es zum Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit zum Treibhauseffekt beiträgt. CO2 ist ein Treibhausgas.

Corporate Governance

CG ist im Kern die Steuerung und Überwachung des Unternehmens durch die Anteilseigner. Weiter werden zum Teil auch Dritten (MitarbeiterInnen, Gläubiger im Konkursfall) Mitspracherechte eingeräumt. Im Rahmen von CG wird die Ausgestaltung der entsprechenden Organe wie Hauptversammlung, Aufsichtsrat, Vorstand, Management samt der jeweiligen Aufgaben, Rechte und Pflichten betrachtet. Seit spektakulären Konkursfällen wie Enron und Parmalat hat CG einen höheren Stellenwert.

Corporate Governance Kodex

Der österreichische Corporate Governance Kodex wurde 2002 veröffentlicht und wird bei Bedarf angepasst. Dieser Kodex basiert im Wesentlichen auf gesetzlichen Vorschriften zur Leitung und Kontrolle börsennotierter Gesellschaften und enthält weiters international und national anerkannte Standards guter und verantwortlicher Unternehmensführung, allerdings nur in Form von Empfehlungen und Anregungen.

Corporate Social Responsibility

CSR lässt sich als „gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ übersetzen. CSR umfasst die freiwilligen ökologischen und sozialen Beiträge von Unternehmen zu nachhaltiger Entwicklung. Dazu zählen insbesondere freiwillige Leistungen im betrieblichen Umweltschutz und für die MitarbeiterInnen, die Berücksichtigung von Arbeitsbedingungen, Menschenrechten und Umweltschutz bei der Beschaffung, ökologische Produktverantwortung und VerbraucherInnenschutz. Im Mittelpunkt steht also die Verantwortung im Rahmen der zentralen Geschäftsprozesse. Darüber hinaus umfasst CSR Verantwortung für das Umfeld, u. a. bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen. In der Praxis besteht kein Unterschied zwischen CSR -Management und Nachhaltigkeitsmanagement. In der Vergangenheit und auch noch heute werden unter CSR sehr unterschiedliche Dinge verstanden. Seit 2007 wird von den Wiener Stadtwerken das eu-Verständnis von CSR zugrunde gelegt.

D
Daseinsvorsorge

Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs aller BürgerInnen zu allen wichtigen Dienstleistungen und Einrichtungen, die als wesentlich für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft angesehen werden und die daher mit einer besonderen Gemeinwohlverantwortung verbunden sind. (siehe auch Materialien Nr. 2: Daseinsvorsorge: Politisches Konzept und Leistungen der Wiener Stadtwerke)

E
EMAS

(Eco-Management and Audit Scheme)

EMAS ist ein von der EU entwickeltes Umweltmanagementsystem. Inzwischen wurden die Anforderungen des Managementsystems nach EMAS und nach ISO 14001 einander weitgehend angeglichen. Der größte Unterschied besteht wohl darin, dass EMAS die zusätzliche Verpflichtung enthält, eine Umwelterklärung zu veröffentlichen. (www.emas.gv.at)

EN 13816

Die OENORM EN 13816 von 2002 ist eine europäische Norm für die Servicequalität des öffentlichen Personenverkehrs. Sie bildet ein europaweit anerkanntes Regelwerk zur Sicherung hoher Kundenanforderungen an die Dienstleistungsqualität im öffentlichen Personenverkehr.

Energiecontracting

Beim Energiecontracting wird ein Vertrag über die Bereitstellung einer Energiedienstleistung geschlossen. Vertragsgegenstand ist die Bereitstellung von (zumeist) Wärme. Der Contractor betreibt dann beispielsweise die Heizungsanlage im Keller. Der Bezug von Energie über einen Dritten (Contractor) kann für die KundInnen (Contractingnehmer) verschiedene Vorteile haben. Zum Beispiel, dass keine Investitionen in die Energieanlage getätigt werden müssen. Oft werden ökologische und ökonomische Potenziale freigesetzt, weil die Contractoren mehr Erfahrung in der Wartung und optimalen Ausgestaltung der Anlagen haben.

Energieeffizienz

Energieeffizienz ist das Verhältnis von Ertrag an Leistung, Dienstleistungen, Waren oder Energie zu Energieeinsatz (Österreichische Energieagentur 2007). Es gibt verschiedene Arten der Energieeffizienz, die unterschiedlich gut für Vergleiche von Anlagen geeignet sind. Bei Haushaltsgeräten wird z.B. die Endenergieeffizienz (i. d. R. Strom) betrachtet. Für den Vergleich der Nutzung von Wärmepumpen oder Fernwärme für die Beheizung sollte die Primärenergieeffizienz, also die eingesetzte Energie in den Kraftwerken, betrachtet werden. Die Energieeffizienz eines Landes lässt sich u. a. durch das Verhältnis von Energieverbrauch und Bruttosozialprodukt darstellen. (siehe auch Materialien Nr. 4 Energieeffizienz: Begriffe, Berechnung und Bezug zum Klimaschutz)

Erschließungsgrad

Gibt den Anteil der im Einzugsbereich um eine Haltestelle des Öffentlichen Nahverkehrs wohnenden EinwohnerInnen (oder vorhandenen Arbeitsplätze, Schulplätze) bezogen auf alle EinwohnerInnen (resp. Arbeitsplätze, Schulplätze) einer Raumeinheit an.

F
Fotovoltaikanlagen

Anlagen, in denen das Sonnenlicht unter Ausnutzung des photoelektrischen Effekts direkt zur Gewinnung von Strom eingesetzt wird. Solarzellen bestehen derzeit aus mehreren übereinander liegenden Schichten verschiedenartiger halbleitender Materialien. Wird Wärme gewonnen, handelt es sich um Solarthermieanlagen.

G
Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming „bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.“

Global Reporting Initiative

Die Global Reporting Initiative (GRI) gibt die weltweit anerkannten GRI-Leitlinien für Nachhaltigkeitsberichte heraus. Die Leitlinien werden in einem von GRI organisierten Multistakeholderprozess erstellt und regelmäßig überarbeitet. Die aktuell gültige Fassung stammt von 2006 und wird in der Fachwelt als GRI G3 bezeichnet. Die GRI G3 machen sehr konkrete Vorgaben für die Darstellung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Performance des berichtenden Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie bei GRI.

I
ISO 14001

Die ISO 14001 ist die ISO-Norm für Umweltmanagementsysteme. Inzwischen wurden die Anforderungen des Managementsystems nach ISO 14001 und nach EMAS einander weitgehend angeglichen. Der größte Unterschied besteht wohl darin, dass EMAS die zusätzliche Verpflichtung enthält, eine Umwelterklärung zu veröffentlichen.

K
KWK

(Kraft-Wärme-Kopplung)

Bei der gleichzeitigen Gewinnung von Strom und Wärme – Kraft-Wärme-Kopplung – können die eingesetzten Brennstoffe am effizientesten genutzt werden (Brennstoffausnutzung). Denn bei der Erzeugung von Strom in Kraftwerken auf Basis von Gas, Kohle oder Öl (und Atomkraftwerken) wird unvermeidbar auch ein großer Anteil der eingebrachten Primärenergie in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird in kalorischen Kraftwerken zur Erzeugung von Fernwärme genutzt.

Kyoto-Protokoll

Die im Dezember 1997 auf einer Ministerkonferenz in Kyoto getroffene internationale Vereinbarung zum Klimaschutz, die seit Februar 2005 in Kraft ist. Danach sollen die Vertragsstaaten ihre Emissionen an Treibhausgasen bis zum Jahre 2012 um durchschnittlich 5,2%, die EU in Summe um 8% unter das Niveau von 1990 senken. Die EU-Mitgliedsstaaten haben untereinander unterschiedliche Ziele vereinbart, für Österreich z.B. eine Senkung um 13%. (www.unfccc.int) (siehe auch Materialien zur nachhaltigen Entwicklung Nr. 1 Klimaschutz: Einführung, politische Meilensteine und die Ansatzpunkte der Wiener Stadtwerke.

M
Modal Split

Anteil der einzelnen Verkehrsarten am gesamten Verkehrsaufkommen.

N
Nachhaltige Entwicklung

Eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können (nach Brundtland-Report). Da gegenseitige Abhängigkeiten zwischen Umwelt, Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaft bestehen, ist eine ausgewogene Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension erforderlich. (www.nachhaltigkeit.info)

Netzabdeckung

siehe Erschließungsgrad

NGO

Non-Governmental Organization (NGO) (nichtstaatliche Organisation). Von staatlichen Stellen nicht organisierter oder abhängiger, nicht gewinnorientierter organisatorischer Zusammenschluss von Menschen, die sich auf freiwilliger Basis engagieren, z. B. für Umweltschutz, Konsumentenschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechte, mit anderen Worten: Umweltverbände, soziale Initiativen, Bürgerinitiativen.

Nichtverfügbarkeit

Summer aller Ausfälle in Relation zu der gesamten installierten Leistung

O
OHSAS 18001

OHSAS steht für „Occupational Health and Safety Assessment Series. Es handelt sich analog zu ISO 14001 um ein Arbeitsschutzmanagementsystem. Es wurde entwickelt, da die Industrie den Wunsch hatte, auch den Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes in bestehende Managementsysteme eingliedern zu können. Der Standard wird weltweit in allen Branchen angewendet. (www.ohsas-18001-occupational-health-and-safety.com)

ORC -Prozess

ORC steht für Organic Rankine Cycle. Beim ORC-Prozess werden Strom und Wärme nicht über eine mit Wasser, sondern mit einem organischen Medium betriebenen Turbine bereitgestellt. So können auch Wärmequellen mit niedriger Temperatur effizient zur Erzeugung von Strom genutzt werden.

P
PM10

Beim Feinstaub werden verschiedene Fraktionen unterschieden, insbesondere:
PM10 – thorakaler Schwebstaub (thoracic particulates): Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von ≤ 10 Mikrometer (μm, ein Tausendstel Millimeter).
Grobe Partikel (coarse particles): Partikel mit dem Größenbereich von 2,5 bis 10 μm (PM10 minus PM2.5).
PM2.5 – alveolengängiger Schwebstaub = Feinstaub (fine particulates, FP): Partikel mit einem Durchmesser von ≤ 2,5 μm.
UFP – ultrafeine Partikel (ultrafine particulates): Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 μm.

R
Repowering

Ertüchtigung alter Kraftwerke beziehungsweise Ersatz durch neue, moderne, effizientere und häufig leistungsstärkere Anlagen am selben Standort.

S
Solarthermieanlagen

Anlagen, in denen das Sonnenlicht zur Gewinnung von Wärme eingesetzt wird. Diese Wärme wird in Kleinanlagen z.B. auf Dächern von Wohnhäusern zur Warmwasserbereitstellung und zur Heizzwecken verwendet. In Großanlagen (solarthermischen Kraftwerken) wird die gewonnene Wärme auch zur Erzeugung von Strom genutzt. Wird Strom gewonnen, handelt es sich um Fotovoltaikanlagen.

Stakeholder

Erweiterung des Begriffs Stockholder (Aktionär). Stakeholder umfasst alle Gruppen, die durch die Unternehmenstätigkeiten beeinflusst werden oder diese beeinflussen können, neben AktionärInnen bzw. EigentümerInnen auch MitarbeiterInnen, KonsumentInnen, lokale Bevölkerung, Behörden und NGOs.

T
Traktionsstrom

Strom für den Antrieb von Fahrzeugen.

Treibhausgase

Treibhausgase in der Atmosphäre verhalten sich wie die Glasscheiben eines Treibhauses: Sie verhindern, dass ein Teil der von der Erde abgestrahlten Infrarotstrahlung direkt ins Weltall gelangt. Ohne diesen Effekt würden deutlich niedrigere Temperaturen herrschen. Die zunehmende Konzentration einzelner Treibhausgase in der Atmosphäre führt zu einer gefährlichen Aufheizung. Natürliche Treibhausgase sind Wasserdampf, Kohlendioxid, Ozon, Methan und Stickoxide, hinzu kommen ausschließlich vom Menschen freigesetzte Stoffe wie z.B. die schlecht abbaubaren Fluorchlorverbindungen. Da die verschiedenen Treibhausgase das Klima unterschiedlich stark schädigen, vergleicht man ihre Wirksamkeit mit der von CO2. Das Treibhauspotential (GWP = global warming potential) von 1 Tonne CO2 fossilen Ursprungs wurde mit 1 definiert. Für andere Treibhausgase berechnet man die CO2-Gleichwerte, die so genannten CO2-Äquivalente. Methan (das z.B. in großen Mengen von der Landwirtschaft emittiert wird) hat – über einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet – ein GWP von 21, bestimmte Fluorverbindungen erreichen Werte von über 10.000 (z.B. SF6, CFC-12)

U
UCTE

(Union for the Coordination of Transmission of Electricity)

Die UCTE ist der Zusammenschluss der Betreiber von Übertragungsnetzen auf dem europäischen Festland (aus Skandinavien nur Dänemark). Durch den Zusammenschluss kann das Vorhalten von Kraftwerkskapaziäten reduziert werden. Über den Verbund werden Stromim- und  exporte abgewickelt.

UFP

UFP – ultrafeine Partikel (ultrafine particulates): Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 μm.


siehe auch: PM10/PM2.5

UITP

(Union Internationale des Transports Publics)

Der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen mit Sitz in Brüssel ist der weltweite Verband für Organisationen (insbesondere Anbieter, Hersteller) im Bereich des öffentlichen (Nah-)Verkehrs. Mit Unterzeichnung der UITP-Nachhaltigkeits-Charta verpflichten sich die Signatoren, zu einer nachhaltigen Entwicklung weiter beizutragen und eine Politik zur Förderung der Einführung nachhaltiger Verfahrensweisen in ihrer Geschäftspraxis zu verfolgen. Der 58. Internationale UITP-Weltkongress unter dem Titel „Öffentlicher Verkehr: Die richtige Verkehrsmittelwahl“ findet vom 7. bis 11. Juni 2009 in Wien statt. Einer der Gastgeber sind die Wiener Linien. (www.uitp.org, http://www.uitp.org/ vienna2009/congress/index-de.cfm)

Umweltmanagementsystem

Ein Umweltmanagementsystem z. B. nach EMAS oder ISO 14001 umfasst eine klare Organisationsstruktur, Planungstätigkeiten, Verantwortlichkeiten, Verhaltens- und Vorgehensweisen, um die Umweltgesetze einzuhalten und darüber hinaus freiwillig zusätzliche Verbesserungen im Umweltschutz zu erreichen. Wichtige Elemente eines Umweltmanagementsystems sind Umweltbeauftragte und ein Umweltprogramm mit konkreten Zielen und Maßnahmen. Die Einhaltung der Anforderungen kann durch einen externen Auditor (Audit) geprüft werden, dann ist das Unternehmen beziehungsweise der Standort  ISO 14001 zertifiziert oder nach EMAS validiert

unbundling

Gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Netzbetrieb einerseits und Stromerzeugung und –verkauf andererseits. Gilt analog auch für Erdgas.

Unterbrechungsdauer

Summe aller Ausfälle in Relation zu der Summe der ausgefallenen Leistungen

Z
Zertifizierung

Unter Zertifizierung versteht man die erfolgreich bestandene Überprüfung (Audit) von Produkten oder Dienstleistungen, Betriebsabläufen oder ganzen Unternehmen durch eine unabhängige, hierfür zugelassene (= akkreditierte) Zertifizierungsgesellschaft auf die Erfüllung von zumeist in Normen festgelegten Kriterien, die mit einem Zertifikat (z. B. einem Gütesiegel oder -zeichen) bestätigt wird. Der erfolgreiche Aufbau eines Managementsystems etwa wird zertifiziert nach EN 13816 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) oder OHSAS 18001 (Sicherheit). Die Zertifizierung bestätigt dem Unternehmen, dass es über ein Managementsystem verfügt, das der jeweiligen Norm entspricht, siehe auch Umweltmanagementsystem.

0-9
20-20-20-Ziele

Im Kampf gegen die Ursachen des Klimawandels hat die Europäische Union das so genannte 20-20-20-Ziel beschlossen: Bis zum Jahr 2020 sollen die Emission an Treibhausgasen um 20 % gesenkt, der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 % angehoben und die Energieeffizienz um 20 % gesteigert werden.

ÖP
ÖPNV

Öffentlicher Personennahverkehr