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Unternehmenserfolg

Ausgewogenes Ergebnis

Wirtschaftlicher Erfolg ist die Basis für ein gesundes Unternehmen und eine Verpflichtung gegenüber der Stadt Wien als Eigentümerin. Die Wiener Stadtwerke haben das Jahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von 20 Millionen Euro abgeschlossen. Dieses Ergebnis ist angesichts anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen im Energiebereich durchaus erfreulich.

Der wärmste Winter aller Zeiten und der niedrige Strompreis ließen den Umsatz von rund drei Milliarden Euro in 2013 auf 2,9 Milliarden Euro in 2014 sinken. Die Wiener Stadtwerke konnten dennoch ein Plus erwirtschaften, weil rechtzeitig Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Kerngeschäft eingeleitet wurden.

Mit einem Rekordvolumen von 870,5 Millionen Euro investierten die Wiener Stadtwerke im Jahr 2014 mehr denn je zuvor. Die Bilanzsumme des Konzerns stieg im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um knapp 180 Millionen Euro auf 13,6 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote ging gegenüber 2013 ebenfalls leicht nach oben und liegt nun bei 35,2% (2013: 34,4%).

Der Materialaufwand ging im Jahr 2014 deutlich zurück, während der Personalaufwand praktisch gegenüber 2013 unverändert blieb. Die Abschreibungen lagen 2014 deutlich unter dem Vorjahreswert. 2013 mussten außerplanmäßige Abschreibungen von thermischen Kraftwerken vorgenommen werden. Diese Abschreibungen waren aufgrund des hohen Gaspreises und der niedrigen Strompreise im Großhandel notwendig geworden.

Anders als bei großen europäischen Energieanbietern gelang es den Wiener Stadtwerken, trotz der Umwälzungen am Energiemarkt ein verlässlicher Arbeitgeber für 16.100 MitarbeiterInnen zu sein. Der MitarbeiterInnenstand konnte konstant gehalten werden, 2014 stieg er sogar leicht an.

 
 

 

Ausführlichere Informationen zur Umsatz- und Gewinnentwicklung finden Sie im Geschäftsbericht 2014.

Über 90 Prozent der Wertschöpfung geht an unsere MitarbeiterInnen

Durch unsere Dienstleistungen und Produkte – kurz: durch das, was wir tun – schaffen wir einen gesellschaftlichen wie ökonomischen Mehrwert. Unter der Wertschöpfung eines Unternehmens versteht man den Verkaufswert aller produzierten Endgüter abzüglich der dafür eingekauften Vorleistungen. Die Wertschöpfung gibt also an, welchen Wert das Unternehmen und seine MitarbeiterInnen in einem Jahr geschaffen haben.

Von der erzielten Wertschöpfung fließt ein Großteil – in den vergangenen Jahren über 90 Prozent – an unsere MitarbeiterInnen. Darüber hinaus kommt die Wertschöpfung über Steuern und Abgaben dem Staat und somit der Gesellschaft als Ganzes zu Gute. Auch die Stadt Wien als alleinige Eigentümerin profitiert von unserem wirtschaftlichen Erfolg.

Die folgende Grafik zeigt exemplarisch, wofür die Wertschöpfung der Wiener Stadtwerke 2014 verwendet wurde. Wir erstellen diese Rechnung nicht regelmäßig, da sie für uns nicht entscheidungsrelevant ist.

 

EmpfängerInnen

2014 (Mio. EUR)

MitarbeiterInnen (Lohn und weitere Leistungen)

1.165,44              

Öffentliche Hand (Steuern, Abgaben)

59,30              

Banken (Zinsen und Gebühren)

20,98              

Eigentümerin (Dividende an die Stadt Wien)

0,01