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Unternehmenserfolg
Erfolg erzielen und teilen
Wirtschaftlicher Erfolg ist die Basis für ein gesundes Unternehmen und eine Verpflichtung gegenüber der Stadt Wien als Eigentümerin. Von ihm profitieren aber auch unsere MitarbeiterInnen und die Gesellschaft als Ganzes.
Die Wiener Stadtwerke erzielten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz in Höhe von 3060,8 Mio EUR (2009: 3.002,1 Mio EUR, 2008: 2.767,8 Mio. EUR). Der Konzernbereich Energie bildet traditionell die wichtigste Umsatzkomponente. Der dort erzielte Umsatz (2.496,6 Mio EUR) lag auf dem Niveau vom Vorjahr (2.488,3 Mio. EUR) wobei hier gegenläufige Entwicklungen ausschlaggebend waren. Im Gas- und Wärmebereich war aufgrund der im Vorjahresvergleich kälteren Witterung ein Anstieg der Absatzmengen zu Verzeichnen. Bei der Fernwärme lag der Umsatz mit 486,0 Mio. EUR um 30,9 Mio. EUR bzw. 6,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Gasbereich musste hingegen ein Umsatzrückgang um 7,2 Prozent auf 359,2 Mio. EUR ausgewiesen werden, da höhere Netzerlöse die Preissenkungen im Gasvertrieb nicht ausgleichen konnten. Der größte Brocken, die Stromerlöse blieben mit 1.651,4 Mio € (Vorjahr 1.646,3 Mio €) weitgehend konstant.
Aufgrund einer höheren Fahrgastanzahl konnten die Wiener Linien 2010 eine Steigerung der Umsatzerlöse um rund 5 Prozent auf 441,4 Mio. EUR erzielen. Zum einen ist das auf eine bessere Arbeitsmarktlage zurückzuführen, die zu einem Anstieg bei längerfristigen Zeitkarten (Wochen-, Monats- und Jahreskarten) führte. Zum anderen löste die positive Entwicklung des Wiener Stadttourismus auch einen Anstieg bei kurzfristigen Netzkarten aus.
Für 2010 wird ein Betriebsergebnis von minus 66,2 Mio. EUR nach minus 44,3 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die schwierigen Rahmenbedingungen im Segment Energie zurückzuführen. Grundsätzlich erklärt sich das negative Ergebnis durch einen strukturell bedingten Verlust im Segment Verkehr, der nur teilweise durch das positive Ergebnis des Segments Energie ausgeglichen werden kann. Die Verbesserung des Finanzergebnisses um 23,1 Prozent auf 87,4 Mio. EUR stammt überwiegend aus höheren Beteiligungserträgen. Rückläufig entwickelten sich 2010 hingegen die Wertpapiererträge, die im Wesentlichen die Wiener Stadtwerke-Investmentfonds betreffen. Hier wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr Abschreibungen vorgenommen, dennoch ist die langfristige Entwicklung insgesamt weiter deutlich positiv (jährlicher Durchschnittsertrag von rund 4,3 Prozent seit Auflage der Fonds im Jahr 1999).
Somit ergibt sich für 2010 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in Höhe von 21,2 Mio. EUR (Vorjahr 26,8 Mio EUR).
Ausführlichere Informationen zur Umsatz- und Gewinnentwicklung in 2010 finden Sie in unserem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht (PDF) ab Seite 79.
Über 90 Prozent der Wertschöpfung geht an unsere MitarbeiterInnen
Durch unsere Dienstleistungen und Produkte – kurz: durch das, was wir tun – schaffen wir einen gesellschaftlichen wie ökonomischen Mehrwert. Unter der Wertschöpfung eines Unternehmens versteht man den Verkaufswert aller produzierten Endgüter abzüglich der dafür notwendigen Vorleistungen. Die Wertschöpfung gibt also an, was das Unternehmen unterm Strich an Wert zusätzlich geschaffen hat. Beipielsweise betrug die betriebliche Wertschöpfung der Wiener Stadtwerke im Jahr 2007 bei einem Umsatz von fast 2.400 Mio. EUR rund rund 1014 Mio. EUR, also 42% des Umsatzes.
Von der erzielten Wertschöpfung fließt ein Großteil – in den vergangenen Jahren über 90 Prozent – an unsere MitarbeiterInnen und trägt so zur Lebensqualität der WienerInnen und zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Wiens bei. Darüber hinaus kommt die Wertschöpfung über Steuern und Abgaben dem Staat und somit der Gesellschaft als Ganzes zu Gute. Auch die Stadt Wien als alleinige Eigentümerín profitiert selbstverständlich von unserem wirtschaftlichen Erfolg.
Die folgende Grafik zeigt exemplarisch, wofür die Wertschöpfung der Wiener Stadtwerke verwendet wird.


