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Aufgaben, Ideen, Ergebnisse 2009

Innovationen

Von der Idee zur Innovation

Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, beteiligen sich die Wiener Stadtwerke an Entwicklungs- und Forschungsprojekten. Das Spektrum reicht dabei von neuen Verfahren im Bereich regenerativer Energien über Smart Grid bis hin zur Schaffung einer barrierefreien Infrastruktur.

Auch wenn bei den Wiener Stadtwerken bislang keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert, sind wir in nationale und internationale Forschungsvorhaben eingebunden. Diese werden meist von den MitarbeiterInnen in den jeweiligen Fachabteilungen verantwortet. Synergien werden durch einen Forschungskoordinator bei der Konzernleitung gefördert.

Foto: Biogasanlage Bruck an der Leitha
Biogasanlage Bruck an der Leitha

Erneuerbare Energien und Smart Grid

Wien Energie widmet sich im Rahmen mehrerer Projekte zentralen Fragestellungen der Stromverteilung und Energiewirtschaft:

SmartGrid-Investor: Modellierung des Investitionsbedarfes von Smart Grid-Lösungen für verschiedene Dezentralisierungsgrade des österreichischen Energiesystems bis 2050.

Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria: Klärung, welche Projekte zukünftig gefördert werden sollen, um eine bessere Verteilung des eingespeisten Stroms zu erreichen. Ergebnis soll eine Roadmap für die Einführung von Smart Grids in Österreich sein.

GreenNet-Incentives: Entwicklung von Anreizen für die Einbindung erneuerbarer Energieformen in Stromnetze.

ADRES – Autonome Dezentrale Regenerative Energie- Systeme: Ziel ist eine Steuerung der Verbrauchsstellen nach dem Erzeugungsoptimum, um so den Einsatz von
Spitzenlastkesseln zu senken und Schwankungen im Netz zu verringern.

IMSOLVES: Erforschung der technischen Voraussetzungen für eine optimale Integration von dezentralen Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energieträger in Niederspannungsnetzen.

E-Mobility

Wien Energie beteiligt sich an mehren Pilotvorhaben zu Elektro-Mobilitität (e-Mobility):

KOFLA: Das Projekt "Kooperatives Fahrerunterstützungssystem für optimiertes Lademanagement von elektrischen Fahrzeugen" untersucht die Auswirkung der NutzerInnenbedürfnisse und der Infrastruktur auf die e-Mobilität. Mehr

emporA: Das Projekt führt österreichische Leitbetriebe aus Fahrzeugindustrie, Infrastrukturtechnologie, Energieversorgung und Wissenschaft zusammen, um in Entwicklung befindliche bzw. neue Teilsysteme in innovative Gesamtsysteme für Elektromobilität zu integrieren. Das Projekt soll dabei die NutzerInnenorientierung und die internationale Abstimmung fördern. Mehr 

Foto: Optischer Schienenscanner im Labortest (Projekt fractINSPECT)
Optischer Schienenscanner im Labortest (Projekt fractINSPECT)

ÖPNV-Technik und Services

Die Wiener Linien sind unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:

InfraGuidER – Infrastructure Guidelines for Environmental Railway Performance: Die Umweltrelevanz einzelner Prozesse im Eisenbahnbau und die damit verbundenen Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten sollen erforscht und bewertet werden. Mehr

Mobi-Kid: Durch stationäre, kindgerechte Informationen (Fahrplan, Stationsnamen, Wegbeschreibungen etc.) und Kommunikationsmöglichkeiten (Sprechstelle etc.) auf Augenhöhe von Kindern sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen sollen bei Kindern die Hürden zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beseitigt werden. Mehr

MofA – Mobilität für Alle: Im Rahmen des Projekts wir eine Studie erstellt, die die Grundlage für die Planung barrierefreier Vorplätze und Zugangsbereiche sowie einer barrierefreien Infrastruktur im öffentlichen Personennahverkehr schaffen soll. Mehr

Bild: Fractinspect-Messung

fractINSPECT: Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines optischen Schienenscanners, mit dem Anomalien und Fehler an der Schienenoberfläche einfach erkannt werden können. Dies ermöglicht frühzeitig einzugreifen, um Schienenbrüche zu verhindern und die Lebensdauer der Schienen zu erhöhen. Mehr