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Compliance
Null Toleranz bei Gesetzesverstößen
Die Wiener Stadtwerke erwarten von ihren MitarbeiterInnen und GeschäftspartnerInnen ein gesetzestreues und ethisches Verhalten. Unsere Managementsysteme wie auch das Engagement gegen Korruption bauen wir deshalb weiter aus.
Die Wiener Stadtwerke halten sich an das geltende Recht und erwarten dies ebenfalls von ihren MitarbeiterInnen und GeschäftspartnerInnen. Im Unternehmen achten wir auf die präzise Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften. Die Einhaltung der Vorgaben zu Sicherheit sowie zum Gesundheits- und Umweltschutz wird insbesondere durch unsere zertifizierten Managementsysteme sichergestellt. Die konzernweite Implementation derartiger Managementsysteme soll bis 2011 abgeschlossen werden. Über den derzeitigen Umsetzungsstand berichten wir hier.
Richtlinie der Wiener Stadtwerke gegen Korruption
Die Wiener Stadtwerke sehen sich schon seit langem dem Grundsatz der der Antikorruption verplfichtet und haben dies 2008 mit dem Beitritt zum UN Global Compact noch einmal bekräftigt. Auch wenn im Unternehmen und im Unternehmensumfeld bisher kein einziger Fall von Korruption oder Vorteilsnahme festgestellt werden konnte, haben wir unser Engagement gegen Korruption in den letzten Jahren ausgeweitet. 2007 wurde etwa zur Sensibilisierung der MitarbeiterInnen eine Konzernrichtlinie erlassen, die neben der besonderen Verantwortung der Führungskräfte und Verhaltensleitlinien für die MitarbeiterInnen auch das Verhalten bei Korruptionsverdacht und allfällige Sanktionen regelt. In der Richtlinie heißt es:
- Korruption kann schon bei kleinen Gefälligkeiten entstehen.
- Korruption beschädigt das Ansehen des Unternehmens und seiner Beschäftigen.
- Korruption macht abhängig und führt direkt in die Strafbarkeit.
- Korruption kann zum Verlust des Arbeitsplatzes führen.
Deshalb werden alle MitarbeiterInnen und Führungskräfte aufgefordert,
„durch eindeutiges Auftreten Dritten gegenüber dafür Sorge zu tragen, dass gar nicht erst der Eindruck entsteht, sie seien durch persönliche Vorteile beeinflussbar. Dies gilt ganz besonders im Zusammenhang mit der Vergabe bzw. Vorbereitung und Abwicklung von Aufträgen.“
(Auszug aus der Richtlinie der Wiener Stadtwerke gegen Vorteilsnahme und Korruption.)
Die komplette Antikorruptionsrichtlinie finden sie hier. Eigens entwickelte Leitfäden regeln den Umgang mit typischen Grenzfällen. Der erste Leitfaden erschien Ende 2009 und befasste sich – dem Anlass entsprechend – mit dem Umgang mit Weihnachtsgeschenken. Leitfäden u. a. zu Essenseinladungen, Networking-Veranstaltungen und „Klimapflege“ werden 2010 folgen. Darüber hinaus werden spezifische Kurse zum Thema Antikorruption entwickelt.
Engmaschige Kontrollsysteme
Neben der Antikorruptionsrichtlinie sorgen transparente Strukturen und qualitätssichernde Abläufe mit engmaschigen internen Kontrollsystemen dafür, Korruption schon im Ansatz zu unterbinden. Dass bisher – trotz laufender Überprüfungen – keine Fälle von Korruption oder Vorteilsnahme festgestellt werden konnten, führen wir auch auf unsere Unternehmenskultur zurück, die für ein solches Verhalten keinen Nährboden bereitet. Dennoch bauen wir, wie andere Unternehmen derzeit auch, die diesbezüglichen organisatorischen Maßnahmen weiter aus.

