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Mobilität

Ohne Auto mobil

Die Wiener Linien ermöglichen es nahezu allen WienerInnen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien überall hinzukommen und so auf das Auto zu verzichten.

So wohnen rund 96 Prozent der WienerInnen im unmittelbaren Einzugsgebiet einer Haltestelle. Und fast alle Ziele im Versorgungsgebiet lassen sich bequem mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus erreichen. Beispielsweise liegen 99 Prozent aller Bildungseinrichtungen in der Nähe einer Haltestelle.

Öffis fahren – Energie und CO2 sparen

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Wien weist nur knapp 6 Prozent des Energiebedarfs des gesamten motorisierten Verkehrs (inkl. Schwerverkehr) in Wien auf, und das bei einem deutlich höheren Anteil des ÖPNV (39 Prozent) am Modal Split als der motorisierte Individualverkehr (MIV) (27 Prozent). Wer sein Auto stehen lässt und Öffis fährt, senkt also seinen Energieverbrauch erheblich – und bessert damit auch seine persönliche CO2-Bilanz auf.

Die CO2-Emissionen für jeden Weg, der mit dem ÖPNV zurückgelegt wird, sind um ein Vielfaches geringer, als die Emissionen je Weg mit dem privaten PKW. Während die CO2-Emissionen bei der Nutzung des ÖPNV innerhalb von Wien im Durchschnitt bei rund 200 Gramm CO2 je zurückgelegtem Weg liegen, werden bei innerstädtische Fahrten mit dem privaten PKW rund 800 bis 900 Gramm CO2 pro Weg freigesetzt. Betrachtet man den Binnenverkehr und den Stadtgrenzen überschreitenden Verkehr zusammen, dann sind, wenn statt des ÖPNV das eigene Auto genutzt wird, die CO2-Emissionen sogar bis zu zehn Mal höher.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Energieeffiziente neue Mobilität in Wien“, die vom Institut für Verkehrswissenschaften an der TU Wien erstellt wurde. Download Langfassung (8,5 MB), Kurzfassung (2 MB).

Öffentlichen Verkehr noch attraktiver machen

Im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten ist Wien hinsichtlich des Anteils des ÖPNV am Modal Split führend. Inzwischen wurde wiederholt ein ÖPNV-Anteil von 39% erreicht (Stand 2014). Das Ziel ist bis 2020 den ÖPNV-Anteil auf 40% anzuheben. Um dies trotz des zunehmenden Verkehrsaufkommens zu erreichen, müssen unter anderem kontinuierlich Maßnahmen zur Attraktivierung des ÖPNV ergriffen werden. Dazu zählen z.B. der Ausbau des Netzes, die Modernisierung der Fahrzeuge, Optimierung der Linienführung, barrierefreie Ausstattung von Stationen sowie elektronische Fahrtanzeiger oder Apps und Internetservices.

Mehr Informationen zu Innovationen im Bereich Mobilität finden auf der Seite zu Forschung, Technologieentwicklung und Innovationen der Wiener Stadtwerke.