Interessantes
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- Masterplan Verkehr Wien
- UBA: Altlasten in Wien
- Energiesparcheck
- Lexikon der Nachhaltigkeit
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Konzernkommunikation:
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Leiter Konzernkommunikation
Tel: +43 (1) 531 23-73973
Fachfragen Nachhaltigkeit:
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Konzern-Nachhaltigkeits-
beauftragte
Tel.: +43 (1) 531 23-74090
Natur & Landschaft
Mit Rücksicht auf die Natur
Einige unserer Aktivitäten stellen einen Eingriff in die Natur dar, weshalb wir uns darum bemühen, Maßnahmen zum Schutz der Landschaft und Natur zu ergreifen. Insbesondere im Bereich Friedhöfe sowie beim Bau von Gleisen für Straßenbahn und U-Bahn sehen wir zahlreiche Möglichkeiten, unseren Beitrag zu leisten.
Förderung und Erhalt der Artenvielfalt
Ein Bereich, in dem unsere Aktivitäten einen Einfluss auf die Artenvielfalt (Biodiversität) haben, sind die von uns betriebenen Friedhöfe. Um vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum zu bieten, haben wir auf dem Friedhof Neustift einen Umweltmusterfriedhof geschaffen. Entsprechend der örtlichen Gegebenheiten gibt es sieben Areale, in denen gezielt die Lebensräume für bestimmte Gattungen und die Biodiversität gefördert werden. So gibt es jeweils ein Areal, in dem speziell auf die Bedürfnisse von Fledermäusen, Reptilien, Singvögeln, Schmetterlingen (Tagfalter) und das Wiener Nachtpfauenauge (ein Nachtfalter) eingegangen wird. Weiters gibt es ein Biotop und eine Blumenwiese, bei der die Artenvielfalt besonders gefördert wird. Einen kleinen Bericht zum Umweltmuster-Friedhof Neustift finden Sie hier.
Rücksichtnahme beim Bau von Infrastruktur
Zum Schutz der Vögel haben wir viele Bahnhöfe mit vogelschlagsicheren Verglasungen ausgestattet. Diese sind mit hellgrauen Horizontalstreifen versehen, die von Vögeln besser erkannt werden. Die meist tödlichen Kollisionen sollen so vermieden werden. Am Stadlauer Friedhof haben wir am Rand der künftigen U-Bahn-Trasse Schlehe, Weißdorn und Heckenrose angepflanzt, die sich aufgrund ihrer Dichte und Ausdehnung als Brutplatz für den Neuntöter und andere Buschbrüter eignen.
In Himberg hatten wir gemeinsam mit der Gemeinde die Idee, einen nicht mehr benötigten Mast stehen zu lassen und für Störche nutzbar zu machen. Die bisherige Freileitung war durch unterirdisch verlegte Kabel überflüssig geworden. Weil Storchennester allerdings bis zu 800 Kilogramm - also bald eine Tonne - wiegen, haben wir den Mast vorsichtshalber entsprechend verstärkt.
Künstliche Lichtquellen haben oft negative Auswirkungen auf Insekten, Fledermäuse und Vögel. Darum benutzen wir auf Baustellen insektenfreundliche Metalldampflampen. Diese locken auch Schmetterlinge weniger stark an als herkömmliche Baustellenbeleuchtungen.
Sanierung von Altlasten
Die Wiener Stadtwerke wollen sorgsam mit der Ressource Boden umgehen. Aus Fehlern der Vergangenheit haben wir gelernt und sanieren die von Verunreinigung betroffenen Grundstücke. 2006 konnten wir etwa die Sanierung des ehemaligen Standortes des Wiener Gaswerks Leopoldau abschließen, 2007 die der Altlast Haswellgasse – eine ehemalige Deponie – in Maria Enzersdorf.
Aktuell kümmern wir uns um eine Altlast auf dem Betriebsgrundstück Simmering. Vor allem durch Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg gelangten dort gelagerte Nebenprodukte aus der Zeit der Gasversorgung mit „Stadtgas“ in Boden und Grundwasser. Die Probebohrungen des betroffenen Standortes haben gezeigt, dass die Voruntersuchungen ausgeweitet werden müssen. Die Sanierungsarbeiten werden daher erst 2014 und nicht wie ursprünglich geplant 2011 abgeschlossen sein.
Eine Liste der bekannten Altlasten Wiens finden Sie beim Umweltbundesamt.
Umweltrelevante Vorkommnisse (Unfälle, Störfälle)
2010 ereignete sich bei Wien Energie ein technischer Unfall bei dem 20.000 Liter Transformator-Isolationsöl freigesetzt wurden.




