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Gleichbehandlung
Gleichbehandlung von Männern und Frauen
Die Wiener Stadtwerke sehen die Gleichbehandlung von Frauen und Männern als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Unternehmenskultur. So sind die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, um damit die Grundsätze von „Gender Mainstreaming“ und insbesondere die „Gleichbehandlung“ im täglichen Arbeitsablauf der Wiener Stadtwerke fest zu verankern.
Ein wichtiger Meilenstein hierbei ist die mit dem Betriebsrat geschlossene Betriebsvereinbarung zur Chancengleichheit. Darin sind über das Gleichbehandlungsgesetz hinaus weitere ausdrückliche Gleichbehandlungsgebote vorgesehen, wie etwa keine Berücksichtigung der familiären Situation (u.a. Lebensalter, Familienstand, Einkünfte des Partners, Belastung durch Kinder oder pflegebedürftige Angehörige) ohne sachliche Rechtfertigung, die Möglichkeit zur Teilnahme an konzerninternen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für MitarbeiterInnen in Karenz oder die Erleichterung des Wiedereinstiegs in das Berufsleben für WiedereinsteigerInnen.
Gleichbehandlungsbeauftragte der Wiener Stadtwerke
Die Gleichbehandlungsbeauftragte bei den Wiener Stadtwerken überwacht die Umsetzung der Gleichbehandlung im Unternehmen. Sie wird für jeweils fünf Jahre bestellt, ist unabhängig und weisungsfrei. Damit sie ihrer Aufgabe engagiert und entschlossen nachkommen kann, ist sie vom normalen Dienst frei gestellt. Die derzeitige Gleichbehandlungsbeauftragte ist Cornelia Lechner-Wlcek.
Auf oberster Führungsebene ist die Gleichstellung bereits umgesetzt. Seit 2009 gehören dem vierköpfigen Vorstand der Wiener Stadtwerke mit der Generaldirektorin und einer Vorstandsdirektorin zwei Frauen an.
Antidiskriminierungshandbuch
Auf eine Initiative der Gleichbehandlungsbeauftragten geht auch das Handbuch gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zurück. Es wurde 2005 erstellt und seitdem konzernweit kommuniziert. Es soll dazu beitragen, Antidiskriminierung noch stärker im Unternehmen zu verwurzeln. Deshalb wurde die Entwicklung auch vom Vorstand nach Kräften unterstützt:
„... Es geht darum, sich aktiv gegen jede Form von Benachteiligung am Arbeitsplatz zu wenden, selbst Wertschätzung einzubringen und diese auch von anderen einzufordern. ... Darüber hinaus ist das Handbuch als Absichtserklärung der Unternehmensleitung zu verstehen, Chancengleichheit und Gleichbehandlung zu fördern. Es ist ein Aufruf, Sensibilität zu entwickeln für ethisches Verhalten, um Benachteiligungen am Arbeitsplatz nicht zuzulassen.“
Vorwort des Vorstandes der Wiener Stadtwerke im Handbuch gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz
Anti-Mobbing-Projekt
Gegen Mobbing hilft vor allem ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung und Anerkennung. 2009 hat die Konzernleitung daher gemeinsam mit den Wiener Linien ein Anti-Mobbing-Projekt gestartet, um betroffenen MitarbeiterInnen Hilfestellung zu leisten und Mobbing künftig zu verhindern. Seit Oktober 2009 stehen den MitarbeiterInnen der Konzernleitung und der Wiener Linien neben den internen AnsprechpartnerInnen externe PsychologInnen von Health Consult, einem arbeitsmedizinischen und psychologischen Institut, im Fall von Mobbing beratend zur Seite. Neben der Beratungsschiene wurden auch Schulungen gestartet, die für das Thema Mobbing sensibilisieren und den richtigen Umgang mit Konflikten bewusst machen. Weiters gab es 2009 zwei „Teamgeist aktuell“ zum Thema Mobbing und einen Folder über Ursachen und Auswirkungen von Mobbing, der auch konkrete Hilfestellungen bietet.




