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Leiter Konzernkommunikation
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Dipl.-Ing. Isabella Kossina, MBA
Konzern-Nachhaltigkeits-
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Erschwinglichkeit

Faire und soziale Tarife

Im Nahverkehr gehören wir im internationalen Vergleich zu den günstigsten Anbietern. Die Tarife der Wiener Linien orientieren sich zudem an sozialen Faktoren – damit auch Menschen mit geringem Einkommen in Wien volle Mobilität genießen.

Die Tarife der Wiener Linien sind so gestaltet, dass möglichst auch einkommensschwache Personen unsere Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen benutzen können. Da wie bei allen ÖPNV-Anbietern die Umsatzerlöse nicht ausreichen, den laufenden Betrieb sowie nötige Investitionen zu finanzieren, sind wir bei diesen Tarifen auf einen Betriebskostenzuschuss der Stadt Wien angewiesen. Die Finanzierung der Wiener Linien durch die Stadt Wien ist im so genannten ÖPNV-Vertrag geregelt.

In 2009 wurden im gesamten Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Tarife angepasst, sodass auch der Preis für die Einzelfahrt von 1,70 Euro auf 1,80 Euro sowie das Tagesticket in der Variante der "8-Tage-Karte" von 27,20 Euro auf 28,80 Euro angehoben wurden. Die Tarife für Wochen-, Monats- oder Jahreskarten wurden nicht erhöht.
 

Bild: Eine Vielfalt an Tarifen und Tickets
Eine Vielfalt an Tarifen und Tickets

Günstige Sondertarife für SeniorInnen, Lehrlinge und StudentInnen

Im Vergleich mit anderen Städten gehören die Wiener Linien weiterhin zu den günstigsten Anbietern. Zudem gibt es für Menschen mit wenig Geld Sondertarife, die auch ihnen die Nutzung unserer Verkehrsmittel ermöglichen soll. Dazu gehören unter anderem:

  • für Personen mit wenig Einkommen gibt es einen Mobilpass der Stadt Wien oder den Sozialpass mit dem Vermerk „P“. Damit können die Wiener Linien zu stark ermäßigten Tarifen benutzt werden. Eine Monatskarte ist beispielsweise schon für 15,20 Euro statt für 49,50 Euro zu haben.
  • für Lehrlinge unter 26 Jahren die Lehrlingsfreikarte. Mit ihr können Lehrlinge zwischen Wohnort und Lehrbetrieb verkehren - für einen Selbstanteil von nur 19,60 Euro im Jahr.
  • für StudentInnen unter 26 Jahren die Semesterkarte. Für das Wintersemester 2007/2008 gab es sie sogar einmalig gratis. Voraussetzung war, dass die StudentInnen den Hauptwohnsitz mindestens seit dem 22.3.2007 in Wien und die österreichische Familienbeihilfe bereits bezogen haben.

Darüber hinaus bieten wir weitere Spezialtarife für StammkundInnen, Grundwehrdienstleistende, Kinder, SchülerInnen, SeniorenInnen und TouristInnen an. Beispielhaft seien hier das Vorteilsheft für BesitzerInnen von Jahreskarten sowie die Wien-Karte als ideale „Eintrittskarte in die Stadt“ genannt.