Interessantes
- Energiesparportal von Wien Energie
- Städtisches Energieeffizienz-Programm
- Austrian Symposium: Environmental Technologies, Forestry and Alternative Energy, Tokyo, 16.3.2009: I. Kossina (Keynote): Wiener Stadtwerke – Umwelt und öffentliche Verwaltung (pdf, 1,14 MB)
- Nachhaltige Unternehmen - Strategien 2010
- Lexikon der Nachhaltigkeit
Materialien der Wiener Stadtwerke zur Nachhaltigen Entwicklung:
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Leiter Konzernkommunikation
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Konzern-Nachhaltigkeits-
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Versorgungssicherheit
Sichere und zuverlässige Versorgung mit Energie
Wien Energie garantiert eine dauerhafte, sichere und von Störungen weitgehend freie Versorgung der Wiener Bevölkerung mit Strom, Gas und Wärme.
Eine der sichersten Stromversorgungen Europas
In 2009 mussten die Kunden und Kundinnen der Wien Energie durchschnittlich nur 43 Minuten (2008: 44 Minuten) aufgrund einer Störung ohne Strom auskommen. Ein Wert, der sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann, wie die Grafik zeigt.
Um die Ausfälle bei der Stromversorgung so weit wie möglich zu vermeiden, haben wir eine ganze Reihe an Maßnahmen getroffen.
Um die Anbindung an das europäische Stromnetz zu verbessern haben wir 2006 – nach elf Jahren Planung und vier Jahren Bauzeit – die zweite Höchstspannungsverbindung zum europäischen Transportnetz, die 400 kV-Nordeinspeisung, in Betrieb genommen. Seitdem fließt der Strom über zwei Leitungen in das Wiener Stromnetz. Die Investition von 70 Millionen Euro bedeutet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit Wiens, vor allem für die Stadterweiterungsgebiete nördlich der Donau, Floridsdorf und Donaustadt.
Durch die Modernisierung des Kraftwerks Simmering sind wir seit 2009 in der Lage, rund 75 Prozent des Wiener Strombedarfs aus eigener Produktion zu decken.
Abkommen von Wien Energie mit anderen Kraftwerksbetreibern, z. B. der EVN, gewährleisten, dass bei einem überraschenden Ausfall eines unserer Kraftwerke mit fremder Kraftwerkskapazität eingesprungen wird. Das gilt natürlich wechselseitig.
Alleine in den Jahren 2005 bis 2007 haben wir rund 260 Millionen Euro in den Ausbau und die Unterhaltung unseres Stromnetzes investiert. Für den Zeitraum 2010 bis 2014 sind über 1 Mrd. EUR an Investitionen für den Erhalt und Ausbau der Netze geplant. Mehr zu unseren Investitionsaufwendungen erfahren Sie hier.
Der überaus hohe Anteil an Erdkabeln – rund 83 % – stellt ebenfalls ein wichtiges Qualitätsmerkmal der Versorgungssicherheit dar, da witterungsbedingte Störungen so weitgehend ausgeschlossen sind.
Sichere Versorgung mit Gas – auch in schwierigen Zeiten
Die weltweite Energienachfrage hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dadurch ist auch der Bezugspreis von Gas deutlich gestiegen. Hinzu kommen Erdgaskonflikte wie etwa die zwischen Russland und der Ukraine (2006 und 2009) oder Weißrussland (2007), welche die Lieferungen von Gas beeinträchtigen können.
Auf diese Herausforderungen hat Wien Energie bereits 2006 mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe reagiert. Diese hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der nun im gesamten Konzern zum Einsatz kommt. Wichtiges Element zur Sicherstellung kurzfristiger Lieferausfälle sind die bei Wien Energie Speicher GmbH gespeicherten Gasvorräte. Trotz der international zum Teil schwierigen Lage ist es dem Wiener Stadtwerke-Konzernunternehmen Wien Energie bislang immer gelungen, durchgehend eine sichere Versorgung mit Erdgas zu gewährleisten.
Der Neubau und die Verlängerung verschiedener Leitungen werden auch die Versorgungssicherheit weiter erhöhen. Geplant sind
- die Verlängerung der Leitung von der OMV-Raffinerie in Schwechat nach Simmering
- der Neubau einer Leitung vom Kraftwerk Donaustadt nach Simmering
Um die Versorgungssicherheit langfristig weiter zu steigern, sollte u.a. über Energieeffizienz eine Trendwende bei den Energieverbräuchen erreicht werden.
Zuverlässige Fernwärmeversorgung
Im Zeitraum 2009/2010 betrug die durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Fernwärmeversorgung 5,6 Minuten (Vorjahr 5,5 Minuten) und die Nichtverfügbarkeit lag bei 50,1 Minuten pro Jahr. Da Heizungssysteme relativ träge sind und Gebäude nur langsam auskühlen, wird die Unterbrechung der Fernwärmezufuhr von den KundInnen meist kaum oder falls doch, dann erst mit Verzögerung bemerkt.
Nahwärme wird ausgebaut
Nahwärme wird über kürzere Strecken mit relativ geringer Temperatur transportiert. Das Wien Energie-Bereichsunternehmen Energiecomfort hat von den bis 2012 geplanten sieben neuen Biomasse-Heizwerken für Ortswärmenetze bereits fünf – Grän, Seefeld, Tannheim, Trumau und Oberstaufen (D) - in Betrieb genommen. Mittlerweile steigt in diesen Orten die Nachfrage nach Anschlüssen, daher werden die Kapazitäten der Anlagen und die Netze ausgebaut. Das Biomasse-Heizwerks in Oberstaufen (D) wurde um eine KWK-Stufe erweitert. Mehr...


