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Aufgaben, Ideen, Ergebnisse 2009

Soziales

MitarbeiterInnen

Diese Seite enthält Zahlenangaben zu folgenden Indikatoren:

  • Anzahl der MitarbeiterInnen
  • Zusammensetzung der Belegschaft
  • Vertragssituation der Beschäftigten
  • Beschäftigte männlich und weiblich 
  • Lehrlinge männlich und weiblich
  • Ausbildungsquote
  • Indikatoren zur Weiterbildung
  • Teilzeitnutzung durch MitarbeiterInnen
  • Arbeitsunfälle
  • Unfallbedingte Abwesenheit je MitarbeiterIn in Tagen
  • Altersstruktur, Dienstzugehörigkeit, Fluktuation


Anzahl der MitarbeiterInnen

2009

2008

2007

Verkehr

8.744

8.510

8.421

Energie

5.402

5.441

5.454

Bestattung

886

910

388

Übrige Bereiche

319

243

233

Gesamt

15.351

15.104

14.496

Im Geschäftsjahr 2008 hat der durchschnittliche Personalstand (exkl. KarenzurlauberInnen, Präsenzdiener, Lehrlinge) des Wiener Stadtwerke-Konzerns um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dies hat sich vor allem durch das Hinzukommen weiterer Unternehmensbereiche bzw. die Erweiterung des Konsolidierungskreises (Friedhöfe Wien, Wiener Lokalbahnen Verkehrsdienste mit c&k-Airportservice) ergeben.

Zusammensetzung der Belegschaft

Ein Großteil unserer MitarbeiterInnen arbeitet in handwerklich geprägten Bereichen (manuell) (Vorjahr: 9.289), rund ein Drittel ist im kaufmännischen Bereich und in der Verwaltung (nicht manuell) tätig (Vorjahr: 5.207). Der Anteil der AkademikerInnen stieg von 2,7 % auf 2,9 %.

Kreisdiagramm: Zusammensetzung der Belegschaft

Vertragssituation der Beschäftigten

Bedingt durch unsere historische Entwicklung von einer Organisationseinheit der Stadt Wien – wir waren bis 1998 Bestandteil der Magistratsverwaltung – zu einem stadteigenen Konzern gibt es unterschiedliche Dienstverhältnisse und somit unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Rund drei Viertel aller MitarbeiterInnen sind Bedienstete der Stadt Wien – entweder in öffentlich-rechtlichem Dienstverhältnis oder im Vertragsbedienstetenverhältnis. Der Anteil der Kollektivvertragsbediensteten stieg im Jahr 2008 von 28 % auf 31,6 % an.

Kreisdiagramm: Vertragssituation der Beschäftigten

Beschäftigte männlich und weiblich

Unsere Geschäftsfelder sind großteils in einem Bereich angesiedelt, in dem traditionell mehr Männer als Frauen beschäftigt sind. Diverse Maßnahmen führen seit 2005 zu einer stetigen Erhöhung des Frauenanteils. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte auch im Bereich der handwerklichen Berufe ein deutlicher Anstieg verzeichnet werden. Im Management der ersten und zweiten Ebene beträgt der Frauenanteil bereits 12,4 % (Stand 2008).

Frauenanteil
bei allen Beschäftigten inkl. KPL*

2009

2008

2007

bei allen Beschäftigten gesamt

16,1%

15,8%

15,0%

bei allen Beschäftigten im kaufmännischen Bereich

30,4%

30,3%

29,3%

bei allen Beschäftigten im handwerklichen Bereich

8,3%

8,0%

7,3%

bei Neuaufnahmen

[Anzahl Neuaufnahmen]

22,2%

[1.301]

 

20,6%

[1.267]

 

20,8%

[779]

*KarenzurlauberInnen, Präsenzdiener und Lehrlinge

Im Management der ersten und zweiten Ebene beträgt der Frauenanteil bereits 12,4 % (Stand 2008). Seit diesem Jahr ist der vierköpfige Vorstand des Wiener Stadtwerke Konzerns zu gleichen Anteilen von Frauen und Männern besetzt, den Vorsitz hat Generaldirektorin Dr. Gabriele Payr inne.

Lehrlinge männlich und weiblich

Im Rahmen von Gleichbehandlung und Gender Mainstreaming legen wir besonderen Wert auf die Förderung weiblicher Lehrlinge im handwerklichen Bereich. In den vergangenen Jahren ist dort die Zahl der weiblichen Auszubildenden gestiegen, gleichwohl ist der Anteil weiterhin gering.

Grafik: Anzahl Lehrlinge, männlich und weiblich

Ausbildungsquote

Die Ausbildungsquote (Anzahl Lehrlinge bezogen auf den gesamten Personalstand (Köpfe)) konnte in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden und blieb trotz gestiegener MitarbeiterInnenzahl 2008 bei 2,3 %.

Ausbildungsquote

2009

2008

2007

Lehrlingszahlen in Relation zum Gesamtstand*
(Köpfe jeweils zum 31.12.)

2,4%

2,3%

2,2%

*Inklusive KarenzurlauberInnen, Präsenzdiener und Lehrlinge

Aufgrund unserer besonderer Verantwortung als einer der größten Arbeitgeber in der Region haben wir in den vergangenen Jahren über unserem eigenen Bedarf ausgebildet, in 2008 waren im Jahresmittel 353 Lehrlinge bei uns in Ausbildung (Vorjahr: 329). Ausbildungsplätze bei den Wiener Stadtwerken sind sehr gefragt. Zuletzt kamen auf eine Lehrlingsstelle zehn Bewerbungen.

Indikatoren zur Weiterbildung

Im Jahr 2008 haben unsere MitarbeiterInnen (inkl. Lehrlinge, KarenzurlauberInnen) insgesamt 63.447 Tage für ihre Weiterbildung genutzt. Damit konnten wir die bisher schon nennenswerte Weiterbildungsquote von 3,5 auf 4,2 Tage pro MitarbeiterIn steigern. Dies ist beachtlich in Anbetracht dessen, dass knapp zwei Drittel unserer Beschäftigten im handwerklichen Bereich tätig sind.

Grafik: Indikatoren zur Weiterbildung

Teilzeitnutzung durch unsere MitarbeiterInnen

Zwar bewegt sich der Anteil der TeilzeitmitarbeiterInnen, davon rund ein Viertel männliche Beschäftigte, im einstelligen Prozentbereich. Die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung wird jedoch von immer mehr MitarbeiterInnen genutzt, 2008 gab es einen Anstieg um 4,3% (von 278 auf 290).

Grafik: Teilzeitnutzung durch unsere Mitarbeiter, Anzahl

Arbeitsunfälle

Die Häufigkeit von Arbeitsunfällen ist im Jahr 2008 gegenüber den Vorjahren deutlich zurück gegangen.

 

Arbeitsunfälle

2009

2008

2007

Arbeitsunfälle je 1.000 MitarbeiterInnen (Köpfe*, jeweils zum 31.12.)

73,7

60,92

71,8

*Inklusive KarenzurlauberInnen, Präsenzdiener und Lehrlinge

Unfallbedingte Abwesenheit je MitarbeiterIn in Tagen

Besonders erfreulich ist auch, dass die Anzahl der schweren Unfälle weiter deutlich gesenkt werden konnte. Die Wiener Stadtwerke erfassen sämtliche Arbeitsunfälle. Es gilt jedenfalls auch kleinere Unfälle zu vermeiden. Die Schwere der Unfälle lässt sich aus der unfallbedingten Abwesenheit je MitarbeiterIn ablesen. Nicht jede MitarbeiterIn, der oder die einen Unfall hatte, ist so verletzt, dass er oder sie arbeitsunfähig wird.

 

Unfallbedingte Abwesenheit

2009

2008

2007

Unfallbedingte Abwesenheit je MitarbeiterIn*, in Tagen

0,85

0,66

0,76

* Inklusive KarenzmitarbeiterInnen, Präsenzdiener und Lehrlinge

Altersstruktur, Dienstzugehörigkeit, Fluktuation

Weitere Personalkennzahlen*

2009

2008

2007

Alter Ø in Jahren

42,0

41,4

41,3

Dienstzugehörigkeit Ø in Jahren

15,9

16,5

16,4

Fluktuationsrate Ø

6,6%

6,5%

5,3%

*Bezug: Inklusive KarenzurlauberInnen, Präsenzdiener und Lehrlinge