Interessantes
- Stadtentwicklungsplan
- Masterplan Verkehr Wien
- UITP Climate Change Information Session, Brüssel, 18.9.2009. I. Kossina: The Experience of Vienna City (pdf, 3,7 MB)
Materialien der Wiener Stadtwerke zur Nachhaltigen Entwicklung:
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Konzernkommunikation:
Mag. Robert Hierhold
Konzern-Mediensprecher
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Fachfragen Nachhaltigkeit:
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Konzern-Nachhaltigkeits-
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Zugänglichkeit
Barrieren reduzieren
Unsere Dienstleistungen sollen allen WienerInnen zugänglich sein – unabhängig davon, welche individuellen Einschränkungen es zu überwinden gilt. Für Eltern mit Kinderwagen und Kleinkindern, RollstuhlfahrerInnen sowie geh- oder sehbehinderte Menschen müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden. Dazu gehören moderne Niederflurfahrzeuge und spezielle Navigationssysteme für sehbehinderte Menschen.
Unser Engagement für Barrierefreiheit sehen wir als Teil unserer Verantwortung, sozialer Ausgrenzung und Isolation entgegenzutreten. Gleichzeitig tragen wir so aber auch zum Klimaschutz bei, denn so ermöglichen wir es noch mehr Menschen, umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Bequemer Einstieg für alle
Durch Lifte zu jedem Bahnsteig und Klapprampen für RollstuhlfahrerInnen versuchen wir seit langem, die öffentlichen Verkehrsmittel möglichst für alle zugänglich zu machen. Seit 2007 besteht unsere Busflotte zudem ausschließlich aus so genannten Niederflurfahrzeugen, bei denen die Einstiegshöhe besonders gering ist. Dies kommt vor allem Fahrgästen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl zu Gute. Die Niederflurtechnik wird künftig auch bei U-Bahnen und Straßenbahnen noch stärker zum Einsatz kommen. In 2008 wurden beispielsweise 38 weitere Niederflurwagen mit einem Auftragswert von insgesamt 91 Millionen Euro für die Linie U6 ausgeliefert. In 2009 kommen noch einmal acht Wagen dazu. Die herkömmlichen U-Bahnen werden Schritt für Schritt ersetzt.
Die Niederflurstraßenbahn
Bei den Straßenbahnen sind wir mit den seit 1998 eingesetzten Ultra-Low-Floor-Fahrzeugen (ULF) auch international Vorreiter. Die Einstiegshöhe liegt bei ihnen bei nur 19 Zentimetern – und damit in etwa auf einer Ebene mit dem Gehweg. Der barrierefreie Zugang wird auch von den Monitoren unterstützt, die an wichtigen Umsteigeknoten im Count-Down-Verfahren die nächsten zwei Abfahrtszeiten anzeigen. Ist keine der kommenden beiden Bahnen barrierefrei, wird als dritter Wert die Zeit bis zur Abfahrt einer ULF-Straßenbahn angegeben.
Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen
Das Verkehrsnetz der Wiener Linien verfügt bereits seit 1998 über ein Verkehrsleitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen, das über den Tastsinn funktioniert. Wir sind ständig dabei, diese Orientierungshilfen weiter zu verbessern und auszubauen.
Ein Beispiel dafür ist das Navigationssystem POPTIS. Dabei handelt es sich um ein akustisches Orientierungssystem, das zunächst für alle Stationen der U3 entwickelt wurde. Die Wegbeschreibungen können sowohl zur Reisevorbereitung als auch während der Fahrt - zum Beispiel über ein Mobiltelefon - genutzt werden. Seitens der betroffenen Fahrgäste war die Resonanz auf POPTIS so positiv, dass das System auf das gesamte U-Bahn-Netz ausgeweitet wurde. Dabei unterstützen uns der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband, die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen sowie die österreichische Blindenwohlfahrt.
Kommunikative und räumliche Hürden überspringen
Auf der Website der Wiener Linien www.wl-barrierefrei.at ist eine ganze Reihe an Informationen in mehreren Sprachen und barrierefrei aufbereitet. Dazu gehört zum Beispiel die elektronische Fahrplanauskunft. Zudem schulen wir auch unsere MitarbeiterInnen in Fremdsprachen und Gebärdensprache. Besonders im Servicebereich achten wir auf die Mehrsprachigkeit unserer Beschäftigten.






