Interessantes
- Energiesparportal von Wien Energie
- Austrian Symposium: Environmental Technologies, Forestry and Alternative Energy, Tokyo, 16.3.2009: I. Kossina (Keynote): Wiener Stadtwerke – Umwelt und öffentliche Verwaltung (pdf, 1,14 MB)
- UITP Climate Change Information Session, Brüssel, 18.9.2009. I. Kossina: The Experience of Vienna City (pdf, 3,7 MB)
- Nachhaltige Unternehmen - Strategien 2010
Materialien der Wiener Stadtwerke zur Nachhaltigen Entwicklung:
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Konzernkommunikation:
Mag. Robert Hierhold
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Daseinsvorsorge
Energieversorgung und Mobilität für alle
Wien zählt weltweit zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität – für alle BürgerInnen. Dazu tragen auch die Wiener Stadtwerke bei: Zum Beispiel durch eine sichere Versorgung mit Energie und ein erschwingliches sowie für alle zugängliches Verkehrssystem.
Daseinsvorsorge bedeutet, dass allen BürgerInnen ein gleichberechtigter Zugang zu allen wichtigen Dienstleistungen und Einrichtungen einer modernen Gesellschaft gewährleistet wird. Im 20. Jahrhundert wurden Infrastrukturdienstleistungen in den Bereichen Energie und Verkehr häufig von der öffentlichen Hand bereitgestellt. Seit einigen Jahren findet aufgrund der europäischen Wirtschaftspolitik eine schrittweise Öffnung des Marktes (Liberalisierung) und damit ein zunehmender Wettbewerb um die Erbringung dieser Dienstleistungen statt. In einigen Sektoren wie die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation oder die Entsorgung von Abfällen und Abwasser hat dies zu einer Privatisierung geführt. So wurden entweder staatliche oder kommunale Unternehmen an private Investoren verkauft oder privatwirtschaftliche Unternehmen mit Aufgaben, die vorher von staatlichen Einrichtungen erfüllt wurden, beauftragt – nicht immer zum Vorteil der BürgerInnen.
Verantwortungsvolle Daseinsvorsorge
Der europäischen Vorgabe zur Marktöffnung für viele bislang von der öffentlichen Hand erbrachten Dienstleistungen musste auch die Stadt Wien folgen. Vormals Teil der städtischen Verwaltung, wurden die Wiener Stadtwerke 1999 in die privatwirtschaftlich organisierte Wiener Stadtwerke Holding AG umgewandelt. Die Wiener Stadtwerke unterliegen nun auch dem Wettbewerbsdruck – was letztlich aber auch zu Verbesserungen der Qualität ihrer Dienstleistungen geführt hat. Die Wiener Stadtwerke gehören nach wie vor zu 100 Prozent der Stadt Wien – und damit letztlich der gesamten Wiener Bevölkerung.
„Die Wiener Stadtwerke sind ein für die Stadt Wien unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Denn öffentliches Eigentum ist vor allem dort wichtig, wo es um Dienstleistungen geht, die allen Menschen offen stehen müssen und nicht nur denen, die es sich leisten können.“
Mag.a Renate Brauner, Vizebürgermeisterin der Stadt Wien und Amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke
Ausführlichere Informationen zu Entstehung und Grundidee der Daseinsvorsorge finden Sie in unserer PDF-Publikation „Daseinsvorsorge: Politisches Konzept und die Leistungen der Wiener Stadtwerke".
Was kennzeichnet gute Daseinsvorsorge bei Infrastrukturdienstleistungen? Im Wesentlichen sind dies
- Zugänglichkeit: d.h. die Dienstleistung ist möglichst für alle räumlich verfügbar,
- Versorgungssicherheit: d.h. eine verlässliche und sichere Versorgung,
- Erschwinglichkeit: d.h. faire und angemessene Preise,
- hohe Qualität: Qualität hat viele Facetten, das Ergebnis ist die Zufriedenheit der KundInnen.
Gut versorgt mit Strom, Gas und Wärme
Die Versorgung mit Strom, Gas und Fernwärme gehört zu den Kernaufgaben des Wiener Stadtwerke-Konzernunternehmens Wien Energie. Mehr ...
Mit den Öffis Wien-weit mobil
Der öffentliche Nahverkehr ist der Lebensnerv jeder Großstadt. Die Wiener Linien bieten eine flächendeckende Versorgung des gesamten Stadtgebiets mit Mobilität und Service rund um die Uhr, zugänglich und erschwinglich für alle. Mehr ...
Gut vorgesorgt
Auch auf extreme Ausnahmesituationen haben wir uns vorbereitet – zum Beispiel mit einem Vorsorgeplan für den Fall einer Influenza-Pandemie. Im Falle einer länder- oder kontinentübergreifenden Pandemie legt er medizinische und organisatorische Maßnahmen fest, um auch in einer solchen Extremsituation die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen zu schützen und zugleich die Versorgung aufrechtzuerhalten.

